10:38 01 Dezember 2020
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    Die russische Trägerrakete vom Typ Sojus hat am Freitag zwei weitere Satelliten für das europäische Navigationssystem Galileo ins All gebracht. Die Rakete hob um 04.08 Uhr deutscher Zeit vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana ab. Knapp vier Stunden später wurden die beiden Satelliten erfolgreich im All ausgesetzt.

    Wie die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos mitteilte, wurden die Satelliten in die Zielumlaufbahn eingeschwenkt. Es sind erst die Nummer neun und zehn von insgesamt 30 Satelliten, die 2020 das neue Navigationssystem bilden sollen.

    Die ersten beiden Galileo-Satelliten waren bereits 2005 bzw. 2008 gestartet worden. Jeder Galileo-Satellit kostet 40 Millionen Euro, das gesamte Navigationssystem sieben Milliarden Euro. Bis 2020 sollen mindestens 30 Apparate in einer Höhe von 23.200 Metern um die Erde kreisen. Kunden können einzelne  Dienste aber bereits seit 2014 nutzen. Jeder Sojus-Start vom Weltraumbahnhof Kourou kostet etwa 65 bis 70 Millionen Euro.

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    Tags:
    Weltraumbahnhof Kourou, Galileo, Arianespace