22:07 28 September 2020
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    Gasstreit mit Russland: Ukraine bemüht sich um Preisrevision (165)
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    Gazprom ist bereit, eine Verlängerung des Transitvertrages mit dem staatlichen Gasversorger Naftogaz Ukrainy ab dem Jahr 2019 zu erörtern, und zwar zu für Russland annehmbaren Bedingungen, wie der Vorstandsvorsitzende des russischen Gaskonzerns, Alexej Miller, am Freitag in Wien bestätigte.

    Nach Verhandlungen zwischen dem russischen Energieminister Alexander Nowak und dem EU-Vizepräsidenten Maros Sefcovic  sagte Miller am Freitag in Wien, die russische Seite sei bereit, Verhandlungen mit der Ukraine aufzunehmen, werde jedoch keinen Vertrag zu unannehmbaren Bedingungen unterzeichnen.

    Die Transitgebühr für russisches Gas durch die Ukraine beträgt  heute 2,7 US-Dollar je 1000 Kubikmeter pro 100 Kilometer. 

    Die ukrainische Seite hatte zuvor die Absicht bekundet, den Gebührensatz  auf fünf US-Dollar anzuheben.

    Wie Miller Ende Juni mitteilte, ist Gazprom beauftragt worden, mit den ukrainischen Partnern über die Möglichkeit eines Vertrages über den Gastransit nach Europa ab dem Jahr 2019 zu verhandeln. Der Vertrag dürfe jedoch nicht zu für Russland unannehmbaren Bedingungen geschlossen werden, so Miller.

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    Tags:
    Gastransit, Erdgas, Gazprom, Alexej Miller, Maroš Šefčovič, Ukraine, Russland