02:14 07 Dezember 2019
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    Putin: „Nord Stream-2“ ist für Nordeuropa, nicht gegen Transitländer

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    Die Gaspipeline „Nord Stream-2“ soll künftig den Energiebedarf solcher Länder wie Norwegen und Großbritannien decken. Dabei gehöre die Schwächung anderer Transitländer nicht zu den Zielen des Projekts, wie Russlands Präsident Wladimir Putin während des Investitionsforums „Russland ruft“ am Dienstag in Moskau sagte.

    „Das Ziel dieses Projektes ist es, den Energiebedarf von in erster Linie Nordeuropa zu decken“, sagte Putin in Anbetracht der sinkenden Gasproduktion und der wachsenden Nachfrage in Großbritannien und Norwegen. 

    „Keinesfalls wird hierbei darauf abgezielt, jemandem die Transitmöglichkeiten zu nehmen. Ich bitte darum, künftig solche politischen Spekulationen beiseite zu lassen“, betonte der russische Präsident.

    Gazprom, E.ON, Shell, OMV, BASF und Engie hatten im vergangenen September ein Aktionärsabkommen über den Bau der Gas-Pipeline «Nord Stream-2» unterzeichnet. 

    Die Durchsatzkapazität der Pipeline wird ebenso wie beim ersten Strang von «Nord Stream» rund 55 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr betragen. Die Leitung wird von Russland aus auf dem Grund der Ostsee direkt nach Deutschland verlegt.

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    Tags:
    Gas, Gastransit, Nord Stream 2, Engie, OMV, E.ON, BASF, Shell, Gazprom, Wladimir Putin, Europa, Russland