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    Abgas-Affäre: VW-Konzern macht Verlust von 3,5 Milliarden Euro

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    Abgas-Affäre bei Volkswagen (36)
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    Die Abgasaffäre bei Volkswagen hat dem Konzern im dritten Quartal einen Verlust von 3,5 Milliarden Euro gebracht.

    Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank um 3,5 Milliarden Euro, wie der Wolfsburger Konzern am Mittwoch mitteilte. Nach Steuern betrug der Verlust 1,7 Milliarden Euro.

    Die US-Umweltschutzbehörde EPA hatte VW beschuldigt, in seinen Autos eine Software installiert zu haben, mit deren Hilfe die Verringerung bestimmter Abgasemissionen im normalen Fahrbetrieb ausgeschaltet werden könne. Als Folge muss der Wolfsburger Konzern 482.000 Autos der Marken Volkswagen und Audi, die seit 2009 in den USA verkauft wurden, zurückziehen.

    Im Oktober hat die italienische Finanzpolizei die Landeszentrale von VW in Verona sowie das Lamborghini-Büro in Bologna durchsucht. Nach Angaben der Zeitung „Corriere della Sera“ ermitteln die italienischen Behörden gegen mehrere Manager des deutschen Autobauers wegen Betrugsverdacht.

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