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    Russland-Sanktionen: „Es gibt keinen Pessimismus bei deutscher Industrie“ – Mangold

    © Sputnik / Vitaly Timkiv
    Wirtschaft
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    Als „Russlands Wirtschaftspartner Nummer eins“ hat der russische Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew beim Treffen mit einer Wirtschaftsdelegation aus Baden-Württemberg am 11. November die Bundesrepublik Deutschland bezeichnet.

    „Wir haben hier eine Delegation, die ein Umsatzvolumen von rund 350 Milliarden Euro widerspiegelt, mit etwa 800.000 Beschäftigten. Wichtig ist, dass sie ein Spiegelbild der baden-württembergischen Wirtschaft insgesamt ist“, betonte Dr. Klaus Mangold, Geschäftsführer von Mangold Consulting GmbH und Initiator des Treffens in Moskau.

    „In dieser Delegation gibt es keinen Pessimismus in der Einschätzung der weiteren Wirtschaftsbeziehungen. Wir sind zuversichtlich, dass wir die derzeitige Krise überstehen. Die deutsche Wirtschaft ist in Russland tätig und sie wird hier tätig bleiben“, sagte er.

    An eine Alternative für die deutsch-russischen Beziehungen sei ihm zufolge kaum zu denken: „China ist China, aber wir als deutsche Industrie sind selbstbewusst. Wir haben so viel zu bieten, was andere nicht bieten können.“  Hinzu komme auch eine unglaubliche Nähe zum russischen Markt aus geschichtlicher, kultureller und wirtschaftlicher Sicht.

    „Wir werden alles versuchen, um so weit wie möglich in den nächsten Monaten die Sanktionen so zu verändern, dass sie der geänderten Realität entsprechen“, fügte er hinzu. “Wir müssen vor allem im Finanzbereich sowie in anderen Bereichen zur Normalität zurückfinden. Wenn es uns gelingt, können wir wieder nach vorne schauen.“

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