05:59 20 Oktober 2020
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    Beim bevorstehenden Besuch von Russlands Präsident Wladimir Putin in Antalya werden keine Dokumente zum Gasprojekt Turkish Stream unterzeichnet, erklärte der russische Energieminister Alexander Nowak am Freitag in Dagestans Hauptstadt Machatschkala am Kaspischen Meer.

    „Bislang hat sich nichts geändert. Das Regierungsabkommen ist noch nicht ausgefertigt. Der Entwurf liegt der türkischen Seite zur Prüfung vor. Wir werden die Arbeit nach der Bildung einer neuen Regierung in Ankara fortsetzen“, sagte Nowak.

    Das Projekt Turkish Stream sieht die Verlegung einer Gaspipeline zwischen Russland und der Türkei auf dem Grund des Schwarzen Meeres vor. Mit dem Bau sollte noch im vergangenen Juni begonnen werden.

    Geplant waren vier Stränge mit einer Durchsatzkapazität von je 15,75 Milliarden Kubikmetern pro Jahr. Im Oktober hatte der Vorstandschef des russischen Konzerns Gazprom, Alexej Miller, mitgeteilt, dass real nur zwei Stränge mit einer Gesamtleistung von bis zu 32 Milliarden Kubikmetern gebaut werden können.

     

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    Gasprojekt Türkish Stream, G20-Gipfel in der Türkei, Alexander Nowak, Türkei, Russland