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    Russlands Antwort auf Sanktionen des Westens (174)
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    Die russische Regierung hat den Beschluss gefasst, ab dem 1. Januar 2016 ein Lebensmittelembargo gegen die Ukraine einzuführen, erklärte Alexej Uljukajew ,der russische Wirtschaftsminister, wie die russischen Medien berichten.

    „Da sich die Ukraine den Sanktionen gegen Russland angeschlossen hat, darunter den wirtschaftlichen sowie finanziellen, haben wir beschlossen, Gegenmaßnahmen in Form eines Lebensmittelembargos einzuführen. Dieser Beschluss hat einen verzögernden Charakter. Er ist auf den 1. Januar verschoben“, meldete der Chef des russischen Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung.

    Zuvor hatte Uljukajew bereits erklärt, dass Russland bereit sei, ein Lebensmittelembargo gegen die Ukraine einzuführen, falls die Vertreter aus Russland, der Ukraine und der EU keinen Kompromiss über eine Freihandelszone zwischen der Ukraine und der EU finden.

    Russlands Wirtschaftsminister bedauert, dass die europäischen und ukrainischen Partner von Russland die Unterzeichnung verpflichtender Dokumente fordern. Uljukajew hat sein Bedenken gegen ein dreiseitiges Abkommen geäußert.

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    Tags:
    Freihandelszone, Sanktionen, Embargo, Lebensmittel, EU, Alexej Uljukajew, Ukraine, Russland