16:25 26 Juni 2019
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    Putin: South Stream zur Hilfe Bulgariens ausgearbeitet, aber von Sofia abgelehnt

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    Das Gasprojekt "South Stream" wurde laut Russlands Präsident Wladimir Putin zur Hilfe Bulgariens ausgearbeitet, aber die Regierung dieses Landes hat das Projekt abgelehnt.

     

    „Mich erstaunt die Haltung der bulgarischen Regierung, die aus unverständlichen Gründen ihre nationalen Interessen vernachlässigt hat. Drei Milliarden sollten allein in den Bau investiert werden: das sind Arbeitsplätze, Gehälter, Einnahmen auf allen Haushaltsebenen. Wenn nicht, dann nicht. Wir haben das Projekt im Grunde ausgearbeitet, um Bulgarien zu unterstützen, aber wenn sie das nicht wollen, dann eben nicht", sagte Putin bei seiner jährlichen Pressekonferenz.

    2014 hatte Russland einen Gerichtsprozess in der Welthandelsorganisation im Zusammenhang mit dem dritten Energiepaket der EU begonnen. Laut diesem Paket dürfen Unternehmen, die Gas gewinnen, nicht Eigentümer der in der Region liegenden Pipelines sein. Diese Bedingungen brachten große Hindernisse für den Bau der "South Stream" mit sich.

    Im Dezember 2014 erklärte Russlands Präsident Putin, dass Moskau die Umsetzung des Projekts nicht fortsetzen kann.

     

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    Gas, Pipeline, South Stream, Putins Jahrespressekonferenz (2015), Wladimir Putin, Bulgarien, Russland