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15:10 18 August 2019
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    Pepsi in Venezuela

    Warenmangel in Venezuela: Maduro beschuldigt Getränkehersteller Pepsi

    © REUTERS / Carlos Garcia Rawlins
    Wirtschaft
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    Die venezolanische Regierung hat mehrere Mitarbeiter der Pepsi-Fabrik in der Stadt Caucagua zunächst festgenommen und später wieder freigelassen. Grund war der Vorwurf des Präsidenten des Landes, Nicolas Maduro, die Besitzer der Fabrik würden absichtlich einen Warenmangel herbeiführen.

    Die Freilassung der Mitarbeiter der Fabrik wurde auf der Twitter-Seite des Unternehmens Empresas Polar, einem der größten Getränke- und Lebensmittelherstellers in Venezuela, bekanntgegeben.

    Reuters zufolge waren am 18. Dezember Vertreter des Ministeriums für Arbeit und Polizisten in die von Polar geleitete Fabrik gekommen, nachdem diese die Produktion wegen Rohstoffmangel eingestellt hatte. Zuvor hatte Maduro Empresas Polar den absichtlichen Abbau der Produktion und die Verzögerung von Warenlieferungen vorgeworfen.

    Das Unternehmen weist diese Beschuldigungen zurück. Maduro zufolge ist es in Venezuela wegen des „Wirtschaftskrieges“ der Oppositionsführer und Privatfirmen zu einem Defizit gekommen.

    Die Wirtschaft des lateinamerikanischen Landes leidet in den letzten Jahren unter einer tiefen Krise, die sich wegen der sinkenden Ölpreise weiter verschärft. In Venezuela fehlt es an Lebensmitteln und Haushaltswaren.

    Im Dezember 2015 gewann die Opposition zum ersten Mal seit 16 Jahren die Parlamentswahlen. Sie bekam 90 Parlamentssitze im Vergleich zu 46 Sitzen für die Regierungspartei.

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    Tags:
    Warenmangel, PepsiCo, Nicolas Maduro, Venezuela