04:17 22 Oktober 2020
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    Russlands Antwort auf Sanktionen des Westens (174)
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    Eine russische Antwort auf die erweiterten Sanktionen der USA ist möglich. Dabei werden diese jedoch keinen bedeutenden Einfluss auf die makroökonomische Situation im Land haben, meint der russische Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew.

    „Ich glaube, dass eine symmetrische Antwort in diesem Fall gängige Praxis ist. Wenn unfreundliche Maßnahmen getroffen werden, gibt es gewöhnlich eine Antwort darauf. Deswegen sollte eine solche Reaktion unsererseits normal sein“, sagte Uljukajew gegenüber Journalisten auf die Frage, ob eine russische Antwort auf die US-Sanktionen möglich wäre.

    „Da diese Sanktionen zum größten Teil gegen Personen – natürliche und juristische – gerichtet sind, also keine sektoralen Sanktionen sind, haben sie keine Bedeutung für die Gesamtwirtschaft. Das ist nur politisch motiviertes Verhalten, das wohl eine ebenso politische Antwort erfordert“, fügte Uljukajew hinzu.

    Mehr zum Thema: Harte Antwort Moskaus würde US-Sanktionspolitik stoppen

    Die USA ergänzten am Dienstag die Sanktionsliste gegen Russland mit 34 weiteren juristischen und natürlichen Personen. Auf der Liste landeten unter anderem einige Tochterunternehmen von Russlands größten Banken – Sberbank und VTB — sowie die Tochter der Technologie-Holding Rostech. Diese Unternehmen sollen laut der US-Behörde Russland bei der Einmischung in ukrainische Angelegenheiten behilflich gewesen sein.

    Das US-Finanzministerium macht keinen Hehl daraus, dass die Sanktionen ein Einflussmittel sind, damit Russland „die Souveränität der Ukraine respektiert“.

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    Sanktionen, Alexej Uljukaew, USA, Russland