19:50 14 Juli 2020
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    Ölspekulanten erwerben zurzeit Kurzverträge, die laut der Agentur Bloomberg nur im Falle eines Ölpreissturzes auf 15 US-Dollar pro Barrel Profit bringen werden.

     

    Der Ölmarkt habe solche "bärischen Wetten" erlebt, nachdem die Mitglieder der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) letztens keine Vereinbarung über dir Förderungsquoten erreicht hatten.

    Ein weiterer negativer Faktor dabei sei der potentielle Auftritt des Irans auf dem Ölmarkt, so Bloomberg. Denn dadurch würde sich das Marktangebot vergrößern, was zu einer weiteren Senkung der Ölpreise führen werde.

    Auch Russland trage zum Verfall der Ölpreise bei, denn das Land schlage vor, das Förderungsvolumen von Öl zu erhöhen.

    "Wir können einen Überschuss an Öl auf dem globalen Ölmarkt im Laufe des nächsten Jahres beobachten", zitiert Bloomberg den Chef der Abteilung für Rohstoffforschung bei Goldman Sachs.

     

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    Tags:
    Ölpreis, Öl, OPEC