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    Foreign Affairs: Sanktionen gegen Russland „offenkundig erfolglos“

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    Wirtschaft
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    Sanktionen gegen Russland (857)
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    Die Sanktionen gegen Russland haben sich als „offenkundig erfolglos“ erwiesen, deswegen sollte der Westen nach anderen Mitteln zum Widerstand gegen „Moskaus Abenteuergeist“ suchen, schreibt das Magazin Foreign Affairs.

    Der Abschwung der russischen Wirtschaft hänge vor allem damit zusammen, dass die westlichen Politiker die Sanktionen zum Zeitpunkt des weltweiten Ölpreisverfalls verhängt haben. Da hätten sie nur Glück gehabt, heißt es weiter im amerikanischen Magazin.

    Der jetzige Plan der russischen Regierung ähnelt sehr der Strategie, die während der Krise 2008 ausgearbeitet wurde. Moskau werde die Krise meistern, indem es den Rubel freilässt und den Staatsetat kürzt, unterstreicht der Autor des Artikels.

    Die Sanktionen seien auch kein wesentliches Hindernis für die Elite Russlands. Trotz des Stillstands auf dem Immobilienmarkt der oberen Preisklasse und der Unmöglichkeit, die Wochenenden in Manhattan zu verbringen, sind diese Einschränkungen wohl kaum unerträglich zu nennen. Das Magazin erinnert an die Worte des russischen Präsidentenberaters Wladislaw Surkow, der als Antwort auf die westlichen Sanktionen erklärt hatte, die einzigen Dinge, die ihn an den USA interessieren, seien 2Pac, Allen Ginsberg und Jackson Pollock. Und die wurden nicht sanktioniert.

    Die USA ergänzten am Dienstag ihre Sanktionsliste gegen Russland mit 34 weiteren juristischen und natürlichen Personen.

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    Importsubstitution, Sanktionen, Wladislaw Surkow, Russland