03:12 29 Januar 2020
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    Russland-Sanktionen (476)
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    Das russische Wirtschaftsministerium sieht in den angekündigten Strafmaßnahmen seitens der Ukraine keine Gefahren für die eigene Wirtschaft, wie der stellvertretende Wirtschaftsminister Alexei Likhachev am Freitag sagte.

    „Der Importersatz ist leicht zu organisieren“, sagte er über den möglichen Einfuhrstopp von ukrainischen Metallen und Produkten der Chemieindustrie.

    Likhachev erinnerte auch daran, dass der Handelsumsatz zwischen den zwei Staaten seit 2011 bereits um 70 Prozent geschrumpft ist. Abgesehen vom Gasgeschäft, sei die Handelsbalance am Ende immer zugunsten der Ukraine gewesen.

    „Tatsächlich wird die Ukraine auf jeden Fall mehr verlieren“, unterstrich er. 

    Arsenij Jazenjuk
    © Sputnik / Aleksandr Maksimenko

    Zuvor hatte das ukrainische Parlament beschlossen, ab 1. Januar 2016 Strafmaßnahmen gegen Russland einzuführen. Damit will Kiew auf die russischen Sanktionen gegen die Ukraine antworten.Russland streicht ab Januar die bisherigen Handelspräferenzen für die ukrainischen Exporteure und verhängt ein Lebensmittelembargo gegen das Nachbarland.

    Der ukrainische Premierminister Arsenij Jazenjuk erklärte, dass seine Regierung ein dem russischen entsprechendes Lebensmittelembargo gegen Russland  einführen wird.

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    Tags:
    Sanktionen, Alexei Likhachev, Russland, Ukraine