16:19 24 Juni 2019
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    Wirtschaftsmaßnahmen gegen Türkei: Minimaler Schaden für Russland

    © RIA Novosti . Waleriy Melnikow
    Wirtschaft
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    Ab dem 1. Januar tritt das russische Importverbot für türkisches Obst und Gemüse in Kraft. Nach dem Plan des Kremls sollen diese Maßnahmen minimalen negativen Einfluss auf Russlands Wirtschaft haben, aber für die Wirtschaft der Türkei schmerzhaft werden.

    Laut Regierungsmitgliedern beider Länder werden die russischen Sanktionen Einfluss auf die Türkei, aber auch auf Russland ausüben. Aber einen anderen Weg sieht die russische Regierung nicht; sie will keinen Dialog mit der aktuellen Regierung in Ankara führen.

    Die Beziehungen zwischen Moskau und Ankara hatten sich drastisch verschlechtert, nachdem am 24. November an der syrischen Grenze ein russisches Militärflugzeug durch die Türkei abgeschossen wurde.

    Anschließend hatte Präsident Wladimir Putin einen Erlass über die Gewährleistung der nationalen Sicherheit und besondere wirtschaftliche Maßnahmen in Bezug auf Ankara unterschrieben.

    Somit dürfen ab dem 1. Januar 2016 einige Lebensmittel aus der Türkei nicht mehr importiert werden, darunter Obst und Gemüse, rohes Fleisch und Blumen. Außerdem gibt es nun keine Visafreiheit mit dem Land mehr. Unter anderem werden die Arbeitsrechte für türkische Staatsbürger auf russischem Territorium begrenzt.

    Die verhängten Sondermaßnahmen sollen minimal die russischen Wirtschaftsinteressen beeinflussen, aber Ankara empfindlich treffen.

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    Tags:
    Wirtschaft, Gemüse, Obst, Import, Sanktionen, Türkei, Russland