17:27 01 Oktober 2016
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    Russland befreit sich von Rohstoffabhängigkeit

    © Sputnik/ Ivan Rudnev
    Wirtschaft
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    Russland ist laut Senator Maxim Kawdscharadse seine Öl- und Gasabhängigkeit losgeworden. Nun ist der Anteil der bearbeiteten Waren am Export größer, als der Anteil der Rohstoffe.

     

    "Langsam aber sicher entfernen wir uns von der Rohstoffabhängigkeit in unseren Exporten und vor allem von der "Öl- und Gasnadel". Und obwohl uns hier der Preisverfall in Bezug auf Öl und Gas geholfen hat, glaube ich, dass wir niemals wieder zur Dominanz der Rohstoffe bei den russischen Exporten zurückkehren werden", so der Politiker.

    Diese gute Tendenz wird sich laut Kawdscharadse auch fortsetzen.

    "Wir sehen, dass Russland die "Öl- und Gasnadel" nicht nur losgeworden ist, aber auch weiter seine Abhängigkeit verringert. Russische Atomkraftwerke, Flugzeuge, Schiffe, Autos, Technik, Militärtechnik und Maschinenbauprodukte sind in allen möglichen Ländern gefragt", so der Senator.

     

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    Tags:
    Rohstoffe, Ölpreis, Öl, Gas, Russland
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    • altes.fachbuchAntwort an (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      R. Lee Ermey,
      wenn du freude haben willst, schau auf den DAX:)
    • Markus WeinrothAntwort anale_xandria(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      ale_xandria, genauso ging es mir auch. Zuerst über den Rückhalt gewundert und dann über die Entwicklung in der Putinzeit, wie auch die Aussagen der Russen selbst mit denen ich mich unterhalten habe. Danach habe ich mir die Reden und die Sichtweise von Putin angehört und mich zu informieren angefangen. Es ist nciht leicht seine Meinung zu ändern, aber wenn die Informationen einem keine Wahl lassen, dann bin ich gerne dazu bereit.
    • Philipp
      Eine gute Einnahmequelle wäre auch der Tourismus.

      Man könnt quasi die weitreichende Natur Sibiriens oder Ostrusslands "zu Geld machen". Außerdem wäre das auch für die Menschen vor Ort sehr fördernd, wenn sie an den Touris mitverdienen würden.

      Es wird ja in den Medien häufig über die schöne Landschaft und Natur in Russland berichtet (sogar im Westen) ist also in aller Munde und jeder kennt Sibirien, den Ural oder den Baikalsee schon als Kind.
      Aber genutzt worden ist es von Russland bisher nicht oder zu wenig.

      Die Menschen müssten angelockt werden und ihnen konkete Angebote gemacht werden sowie gezieltere und mehr Werbung.

      Das bringt sicher viel harte Dollar und Euros ins Land.
      Das sollte von der Regierung unterstützt werden.
    • Antwort analtes.fachbuch(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      altes.fachbuch, na und? Der DAX ist heute um 0,93% gefallen! Oh schreck!!!
      Muss ich mir jetzt Gedanken machen ob wir schon morgen nicht alle Pleite sind???
      Ach neee, lass mal mit dem DAX. Da habe ich doch mehr Freude am Ölpreis!
      Der ist heute für die Marke Brent um 5,70% gefallen und kostet heute 34,67$.
      Da kommt doch wieder Freude auf :-))))
      Aber leider nicht bei den Russen die können gar nicht so viel heulen wie schnell der Ölpreis in den Keller geht :-((
    • altes.fachbuchAntwort an (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      R. Lee Ermey,
      der dax stand aber auch schon 1000 punkte besser da:)
      und ihr mit euren prozentsätze - nehmt ABSOLUTE zahlen in euro, und die tun weh sonst gebe es nicht so'n gejammer!!
      übrigens fördern die russen wie die teufel - kann denen wohl schnell genug bergab gehen:)??
      trollberuf ist scheiße
    • Antwort analtes.fachbuch(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      altes.fachbuch, ich glaube der Rubel stand auch schon mal besser da. Für einen lumpigen € muss man mittlerweile mehr als 80 Rubel hinlegen.
      Das spiegelt wohl eher die russische "Wirtschaftskraft" (oder sollte man nicht lieber Wirtschaftsschwäche sagen) wieder als die lustigen Durchhalteparolen hier oben ;-)))
      Bin mal gespannt wie lange die Russen den Quatsch dort oben noch glauben?!
    • Und hat nicht mal ein ganz gescheiter Oberrusse 2014 gesagt, dass es 2016 wieder nach oben geht?!? Wer war das bloß??
    • altes.fachbuch
      die idiotie hat gesiegt!!!
      und für liebenburg sind andere zuständig
    • Antwort analtes.fachbuch(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      altes.fachbuch, da muss ich Dir absolut recht geben!!
      Und zwar die Idiotie von Potin, dass er die Wirtschaft, trotz Warnungen aus allen Lagern, hat so lange vernachlässigen lassen!
      Jetzt bekommt er die Quittung! Und hoffentlich auch bald die ganz persönliche!
    • Antwort analtes.fachbuch(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      altes.fachbuch,

      Zitat: ""trollberuf ist scheiße"""

      Dann such Dir doch einen richtigen! HaHaHaHaHaHaHa!!!!
    • Robin HuutAntwort ankunst.d(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      kunst.d, ja, aber bei den Autos habe ich Bedenken ;-)
    • theresa_kemper
      BRIGS muss voran gebracht werden. Indien hat Obst Gewürze Gemüse dito China hat Technik Ihr könnt auch selber bauen. Ihr habt genug Gas für Treibhäuser für Gemüse und Obst Holt euch die Holländer die können das gut.
    • Ullrich HeinrichAntwort antheresa_kemper(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      theresa_kemper,
      Wer soll denn das "G" in Ihrem BRIGS darstellen? Ghina?
    • uwo
      Vorab: Ich bin Russland sehr zugetan und kenne auch die inneren Verhältnisse aus eigener Ansicht recht gut. Und damit nehme ich mir das Recht heraus, festzustellen, dass dieser Herr Senator seine Wünsche mit den konkreten Umständen, wie Sie sich heute zeigen, verwechselt hat. Der Mann ist ein bisschen sehr vorschnell. Natürlich ist Russland gemessen an den Erträgen noch sehr rohstofflastig. Man hat aber immmerhin in Russland gemerkt, dass das Geschaftsprinzip: "Wir pumpen unser Geld aus dem Boden und importieren alles" wirklich nicht zukunftsträchtig ist, und dass man nun endlich ernsthafte Anstrengungen unternimmt, auch auf dem Konsumgütermarkt konkurrenzfähige Produkte herzustellen. Der Weg ist aber noch lang und steinig. Es stellt sich die Finanzierungsfrage des Unternehmens (hohe Zinsen), die bürokratischen Hürden sind auch nicht zu unterschätzen, die Vorschriften und Gesetze ändern ständig, im weiteren ist bei vielen Russen das Vorurteil gegenüber russischen Produkten sehr hartnäckig.
    • altes.fachbuch Antwort anuwo(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      uwo,
      Deswegen wird Russland in naher Zukunft keine nennenswerten Exportgüter herstellen können.
      Es bleibt weiterhin ein Traum!
    • Antwort anPhilipp(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Philipp, es gibt viele Urlaubsangebote in Russland, von Eisbrecherfahrten, die bei Chinesen sehr beliebt sind, über Abenteuerreisen mit Kajak, Transsibirischer Eisenbahn, Jagd , Kultururlaub mit vielen Familienabgeboten und Sport- und Wellnessangebote die weit zurückreichende Traditionen haben. Vermutlich wollen die Russen nur wenig Massentourismus, der mehr schadet als nutzt.
    • hanshubertus
      Typische Sputnik-Propaganda. Schon lächerlich, wie verzweifelt man versucht, nur alles positiv zu sehen, was mit Russland zu tun hat und dafür auch Lügengeschichten verbreitet. Ein kurzer Blick auf Ölpreise und Rubel/Dollar-Kurs zeigt sofort, wie stark Russland von seinen wichtigsten Einnahmequellen abhängig ist. Es erinnert an den General, der unter Saddam Hussein auf einer Pressekonferenz behauptete, die Amis würden bereist zurück geschlagen werden, als die amerikanischen Panzer in Bagdad zu sehen waren.

      Trotz Kreml-Propagandaauftrag wäre ein wenig mehr Bescheidenheit und Selbstkritik angebracht, um als Alternative zu unseren Medien ernst genommen zu werden.
    • klaus.thomsenAntwort antheresa_kemper(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      theresa_kemper, meinen Sie diese zweimastigen Segelschiffe mit Rahsegeln an beiden Masten und einem zusätzlichen Schratsegel am Großmast? Da bin ich ganz Ihrer Meinung!
    • Hans-ChristianAntwort analtes.fachbuch(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      altes.fachbuch , genau diese in der EU verbretete Meinung wird ihr am Ende zum Verhängniss werden...
    • meissner-hilden
      Russland ist groß,
      zur Not pflanzen die dort Rüben und Bohnen zum privaten Verzehr.
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