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    Forbes-Kommentator: Ölpreise schaden Russlands Wirtschaft nicht wie in den 90ern

    © RIA Novosti . Alexey Kudenko
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    Rettungsanker in der Ölkrise (90)
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    Russlands wirtschaftliche Schwierigkeiten werden kaum kurzfristig sein, doch seine Zentralbankpolitik zeugt davon, dass die Finanzlage des Landes heute viele stabiler ist als Ende der 1990er Jahre, so der Forbes-Kommentator Mark Adomanis.

     „Die gegenwärtige Krise unterscheidet sich von dem, was in Russland während des letzten Einbruchs der Ölpreise Ende der 1990er Jahre vor sich ging. Damals besaß das Land einfach keine nennenswerte finanzielle ‚Stütze‘, und im Ergebnis erfolgte im Grunde genommen ein Einbruch des staatlichen Finanzsystems. Heute geschieht derartiges nicht“, schreibt der Ökonom.


    Statt aktiv die Devisenreserven zur Stabilisierung des Rubels einzusetzen, wie es Ende 2014 und im Jahr 2009 der Fall war, schone die Zentralbank diese Reserven, betont Adomanis. Seines Erachtens zeuge das davon, dass dem Regulator klar sei, dass die gegenwärtigen Schwierigkeiten die neue Norm sind, die sich in der nächsten Zeit nicht verändern wird. Das Vorhandensein dieses Polsters gibt den einfachen Bürgern direkt jetzt nichts, wird aber künftig eine Rolle spielen“, ist der Ökonom überzeugt.
     „Das bedeutet, dass die wichtige makroökonomische Stabilität des Landes nichts wesentlich bedroht, dass die höchste Führung nicht in Panik ist und sich nach wie vor auf die langfristige Perspektive konzentriert“, schreibt der Autor.

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    Ölpreis, Rubel, Wirtschaftskrise, Russland