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    Porsche-Autoschau in Moskau

    Trotz Sanktionen und VW-Skandal: Russen kaufen mehr Porsche

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    Wirtschaft
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    Der deutsche Luxushersteller Porsche hat 2015 in Russland zwölf Prozent mehr Fahrzeuge als im Vorjahr verkauft, so der Russland-Chef des Konzerns Thomas Stärtzel gegenüber dpa in Moskau.

    Trotz der Krise auf dem Automarkt in Russland und der Tatsache, dass die Konzerntochter in den VW-Abgasskandal verwickelt ist, scheint die alte Liebe der Russen zu Luxuswagen nicht zu rosten – laut Stärtzel hat das Unternehmen im vergangenen Jahr knapp 5.300 Fahrzeuge verkauft, was zwölf Prozent mehr sind als im Vorjahr.

    „Wir haben heute Kunden, die sich sicherlich vor fünf Jahren keinen Porsche kaufen konnten“, so Stärtzel.

    In den kommenden Jahren plane der Autohersteller den Absatz sogar zu verdoppeln. Bislang seien 60 Prozent der Autos in Moskau verkauft worden. Nun sollen die Luxuswagen in Zukunft auch in allen anderen russischen Millionenstädten präsent sein – Russland sei ein sehr wichtiger Markt für den Automobilhersteller, betonte der Porsche-Chef.

    Zuvor war berichtet worden, dass Rolls-Royce Rekordverkäufe von Luxuslimousinen in Russland verzeichne und erstmals mehr als 4.000 Autos verkauft habe.

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    Tags:
    Porsche, Thomas Stärtzel, Deutschland, Russland
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