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    Der Präsident von Venezuela, Nicolás Maduro

    Venezuelas Präsident Maduro gibt Mitschuld an Wirtschaftskrise zu

    © REUTERS / Carlos Garcia Rawlins
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    Der Präsident von Venezuela, Nicolás Maduro, hat am Dienstag einen Teil seiner Schuld an der Wirtschaftskrise im Land zugegeben und die Bürger zum nationalen Dialog zur Meisterung der Situation aufgerufen.

    „Ich nehme meine Schuld auf mich, aber lassen Sie uns von heute an Verpflichtungen  national-patriotischer Art übernehmen, um zu handeln“, zitiert das Portal El Nacional die Worte von Maduro in der Sitzung des nationalen Wirtschaftsrates.

    Dabei ist der Staatschef überzeugt, dass Venezuela fähig sei, die Wirtschaftskrise zu überwinden. „Wir sind verpflichtet, alle Quellen der Haushaltseinnahmen vom Erdöl durch andere Aufbau- und Produktionsquellen zu ersetzen“, betonte Maduro.

    Vor kurzem hatte Venezuelas Präsident den Wirtschaftsnotstand im ganzen Land für 60 Tage ausgerufen. Die Situation in Venezuela hat jetzt vor dem Hintergrund des Warendefizits, der galoppierenden Inflation und des Einbruchs der Staatseinnahmen, bedingt durch den Preisverfall bei Erdöl, aber ebenso infolge der institutionellen Krise zwischen Exekutive und Legislative, nachdem das oppositionelle Parlament seine Arbeit aufgenommen hat, einen kritischen Charakter angenommen.

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    Tags:
    Wirtschaft, Nicolas Maduro, Venezuela