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    Ölkrise: Präsident Maduro macht Opec Vorschläge zur Preisstabilisierung

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    Rettungsanker in der Ölkrise (90)
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    Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro will Opec-Staaten neue Vorschläge zur Stabilisierung der Ölpreise unterbreiten. Dies erklärte er am Freitag, nannte dabei jedoch keine Details.

    „Diejenigen, die Erdöl produzieren, müssen die Märkte kontrollieren und die Preise stabilisieren“, wird der Staatschef Venezuelas vom Nachrichtenportal Universal zitiert.

    Bei seinem Besuch in Carabobo, dem Erdölgürtel am Orinoco, erklärte Maduro, dass gerade das Erdöl den angeblich von mehreren Staaten gegen sein Land entfesselten Wirtschaftskrieg verursache. „Die Mächtigen der Welt wollen es für sich haben, aber dieses Erdöl gehört nur dem Volk Venezuelas, und so wird es immer bleiben“, betonte Maduro.

    Laut Maduro lägen am Orinoco 81 Milliarden Barrel und damit die weltweit größten Ölvorräte. „Bis zum letzten Tropfen wird dieses Öl entweder Venezuela oder niemandem gehören“, sagte der Präsident.

    Am Dienstag hatten Russland, Saudi-Arabien, Katar und Venezuela vereinbart, die durchschnittliche Ölförderung im Jahr 2016 auf dem Niveau von Januar zu lassen – unter der Bedingung, dass sich die anderen Ölproduzenten dieser Initiative anschließen. Später teilte der venezolanische  Ölminister mit, dass bereits Ecuador, Algerien, Nigeria und Oman diese Entscheidung unterstützen würden. Auch Kuwait habe zugestimmt, hieß es.

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    Stabilisierung, Ölpreis, OPEC, Nicolas Maduro, Venezuela