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    Russische Gegensanktionen: Bulgariens Bauern leiden unter Millioneneinbußen

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    Wirtschaft
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    Russlands Antwort auf Sanktionen des Westens (174)
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    Bulgarische Farmer haben Verluste von rund 168 Millionen US-Dollar erlitten, wie die Agentur Focus unter Berufung auf die bulgarische Landwirtschaftsministerin Desislava Taneva mitteilt. Grund dafür seien vor allem die russischen Gegensanktionen im Lebensmittelbereich.

    „Die bulgarische Landwirtschaft hat seit Beginn des russischen Einfuhrverbots im August 2014 bis Januar 2016 etwa 300 Millionen Lew (umgerechnet etwa 168 Millionen US-Dollar) verloren“, sagte sie.

    Die Verluste seien sowohl auf den Rückgang des Exports als auch auf eine starke Senkung der Preise für unter das Embargo gefallene Waren zurückzuführen. 

    Laut Taneva zeigt Bulgarien großes Interesse an einer Wiederaufnahme der umfassenden Handelsbeziehungen zu Russland, kann dies aber nur im Rahmen der Europäischen Union tun. 

    Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen hatten sich wegen der Ukraine-Krise verschlechtert. Die EU und die USA gingen von Einzelsanktionen gegen Privatpersonen und Unternehmen zu Strafmaßnahmen gegen ganze Sektoren der russischen Wirtschaft über. 

    Im Gegenzug erließ Russland ein Einfuhrverbot für Lebensmittel aus den Ländern, die Sanktionen gegen Russland verhängt hatten – die USA, die EU-Länder – darunter auch Bulgarien – Kanada, Australien und Norwegen.

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    Tags:
    Einfuhrverbot, Gegensanktionen, EU, Desislava Taneva, Ukraine, Norwegen, Australien, Kanada, Europa, USA, Bulgarien, Russland