18:36 26 Februar 2020
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    Schweden wird für die Migrationsproblematik bald nicht mehr in dem Ausmaß Mittel zur Verfügung haben, wie es gegenwärtig möglich ist, wie die Zeitung FriaTider berichtet. Auch das Geld für die Altersrente könne bald knapp werden.

    Experten des staatlichen Konjunkturinstituts schätzen jährlich im Auftrag der Regierung die langfristigen Perspektiven der Staatsfinanzen ein. Diese Evaluierung erfolgt auf Grundlage der Prognosen für Staatseinnahmen und –ausgaben bis zum Jahr 2040.

    Die heutigen Steuersätze seien ungenügend, um bei sozialer Sicherung und Wohlstand den Verpflichtungen nachkommen zu können, die in den kommenden 25 Jahren auf sie zukommen werden, so die Expertengruppe.

    Wenn weiter ohne eine entsprechende Steuererhöhung so viele Menschen in den Sozialbehörden eingestellt werden, werde das Haushaltsloch weiter aufreißen und bis 2040 drei Prozent des BIP erreichen. Bei diesem Szenario könne sich die Staatsschuld in 25 Jahren verdoppeln.

    Um die Sozialleistung weiter im aktuellen Umfang erhalten zu können, müssten Steuern und andere Abgaben um etwa drei Prozent erhöht werden, so die schwedische Zeitung.

    Die Steuerbelastung in Schweden gilt schon heute als die weltweit höchste.

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    Tags:
    Migranten, Steuer, Schweden