13:09 25 Oktober 2020
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    Der Iran wird erst ab einer erreichten Tagesfördermenge von vier Millionen Barrel Verhandlungen zu einer möglichen Drosselung der Ölförderung mit anderen Produzenten eingehen, wie die iranische Nachrichtenagentur ISNA meldet.

    „Lassen sie uns in Ruhe bis wir 4vierMillionen Barrel pro Tag erreichen. Danach schließen wir uns (den Verhandlungen – Anm. der Red.) an“, zitiert die Agentur den iranischen Ölminister Bijan Zangeneh.

    Für den 14. März ist ein Besuch des russischen Energieministers Alexander Nowak im Iran geplant.

    Die Vertreter Russlands, Katars, Venezuelas und Saudi-Arabiens hatten Mitte Februar in Doha vorläufig vereinbart, die Ölförderung auf dem Stand vom Januar einzufrieren.

    Diese Vereinbarung wird in Kraft treten, wenn sich die Mehrheit der restlichen relevanten Ölproduzenten anschließt. Auf dem Treffen des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit den Chefs der größten Erdölfirmen am 1. März sagte Energieminister Alexander Nowak, dass bereits 15 Länder, auf die 73 Prozent der weltweiten Ölförderung entfallen, ihre Bereitschaft geäußert haben, die Ölförderung zu begrenzen.

    Der Iran, der seit kurzem Öl nach Europa exportieren darf, weigert sich, sich dem Abkommen anzuschließen. Die Iraner betonen, ihren Marktanteil nach der Aufhebung der Sanktionen noch nicht wiederhergestellt zu haben.

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    Tags:
    Ölförderung, OPEC, Bijan Namdar Zanganeh, Russland, Iran