07:16 15 November 2019
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    US-amerikanischer Financier Jim Rogers, das Petersburger Internationale Wirtschaftsforum 2015

    Lieber Kasachstan als Ukraine: US-Financier über Investitionspläne

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    Der bekannte US-amerikanische Investor Jim Rogers, Inhaber des Unternehmens Rogers Holdings, ist nach eigenen Worten wegen der instabilen geopolitischen Lage in der Ukraine nicht bereit, in deren Aktiva zu investieren. Stattdessen fasse er Kasachstan ins Auge.

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    Im Interview der Agentur Rambler News Service schloss Rogers nicht aus, dass der militärische Konflikt in der Ukraine noch mehrere Jahrzehnte lang dauern kann.

    „Ich mag große Katastrophen, in dieser Katastrophe ist bislang jedoch kein Ende in Sicht. In Kolumbien, zum Beispiel, geht ein 30-jähriger Krieg zu Ende. In der Ukraine ist ein 30-jähriger Krieg auch nicht auszuschließen“, sagte Rogers.

    Daher sei er nicht bereit, in die Ukraine zu investieren. „Aus meiner Sicht gibt es viele andere Länder, in die ich mein Geld investieren könnte. Ich werde 2016 lieber in Kasachstan investieren, als in die Ukraine“, so Rogers gegenüber RNS.

    Dabei merkte der US-Investor an, dass er schon längst auch aktiv in russische Aktiva investiert.

    „Ich investiere aktiv in Russland, weil ich hinsichtlich der Zukunft des Landes, vor allem der russischen Landwirtschaft, positiv eingestellt bin“, so Rogers. „Ich bin der Ansicht, dass es ein Glück ist, in einem Land zu leben, das eine gute Zukunft erwartet. Viele andere Länder erwartet eine derartige Zukunft nicht“, so der Großinvestor.

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    Tags:
    Krieg, Investitionen, Jim Rogers, Ukraine, Russland, USA