16:09 14 November 2019
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    Sicherheit geht vor: Bitcoins droht in Russland Verbot

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    Das russische Finanzministerium hat eine Gesetzesänderung vorbereitet, die die Ausgabe digitaler Währungen und den Handel mit ihnen verbieten soll. Unternehmen, die Bitcoins weiter nutzen, drohen Strafen, wie russische Medien berichten.

    Juristischen Personen, die weiterhin Digitalwährungen nutzen werden, sollen Geldstrafen von 3 bis 5 Millionen Rubel auferlegt werden. Das Finanzamt betonte, die offizielle Währung Russlands sei und bleibe der Rubel. Die Einführung anderer Geldeinheiten und die Ausgabe von „Geld-Surrogaten“ im Land seien verboten.

    Das russische Finanzministerium sieht in der „Verwendung von Geld-Surrogaten ein großes Risiko“.

    „Vor allem wegen der Unsicherheit der Aktiva, aber auch weil es keine einheitliche Regelung zu ihrer Ausgabe und kein entsprechendes juristisches Subjekt dazu gibt“, erläuterte Jelena Laschkina, Beraterin des russischen Finanzministers.

    Der anonyme Charakter der Nutzung digitaler Währungen schaffe außerdem Spielraum für illegale Aktivitäten, darunter Geldwäsche oder Finanzierung von Terrorismus, fügte sie hinzu.

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    Tags:
    Kryptowährung, Bitcoin, Finanzministerium Russlands, Russland