03:09 15 November 2019
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    Bau der Gaspipeline Nord Stream (Archivbild)

    Gazprom: Inbetriebnahme der Gaspipeline Nord Stream-2 2019 realistisch

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    Der russische Gasmonopolist Gazprom ist sicher, dass das Pipelineprojekt Nord Stream-2 erfolgreich realisiert und die Leitung bis Ende 2019 in Betrieb genommen wird. Das teilte das Unternehmen am Dienstag nach einer Sitzung seines Vorstandes mit, in der die Umsetzung des Projekts erörtert wurde.

    Bislang seien geophysikalische Erkundungen an der Unterwasserroute abgeschlossen worden, fortgesetzt würden die geotechnischen Arbeiten. Für die nächste Zeit seien detaillierte Erkundungsarbeiten geplant.

    Gazprom zufolge geht das Projektieren der Unterwasser-Trasse und des Verbindungsstücks mit dem Festlandabschnitt an der russischen Küste weiter. „Ausgeschrieben wurde die Verlegung der Röhre in tiefen Bereichen der Ostsee“, hieß es.

    Das Projekt Nord Stream-2 sieht den Bau von zwei Strängen mit einer Gesamtleistung von bis zu 55 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr vor. Die Leitung soll auf dem Grund der Ostsee von Russland direkt nach Deutschland führen. Gazprom hält 50 Prozent der Anteile am Projekt. Die Konzerne BASF, E.ON (beide Deutschland), Engie (Frankreich), OMV (Österreich) und Royal Dutch Shell sind jeweils mit zehn Prozent beteiligt.

     

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