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    Adidas kehrt langsam heim: Deutschland bekommt Roboter-Schuhmacher

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    Der deutsche Sportartikelhersteller will seine Produktionskapazitäten mithilfe neuer Technologien im Heimatland ausbauen, wie die offizielle Web-Seite der Marke mitteilt. Die neue „Speedfactory“ soll sowohl menschliche Ressourcen, als auch Standorte in Asien teilweise ersetzen.

    Nach 20 Jahren kehrt Adidas damit zu seinem Ausgangspunkt zurück und unternimmt einen Versuch, sich von Asien als größte Produktionsstätte zu unabhängig zu machen. Der Hersteller will die Produktion in neu entstandene Fabriken in Deutschland verlagern, wie etwa in die 4600 Quadratmeter große Pilot-Anlage „Speedfactory“ im mittelfränkischen Ansbrach die komplett mit Robotern ausgestattet ist.

    Ab 2017 sei die Roboteranlage bereit, eine halbe Millionen Paar Schuhe jährlich zu produzieren – im Vergleich zu den 300 Millionen Paar Adidas-Schuhen jedes Jahr aus Asien ist das allerdings ein kleiner Beitrag. Der Sportgigant habe weiter vor, eine solche Fabrik nach Vorbild der „Speedfactory“ in den USA zu errichten, so die offizielle Web-Seite der „Adidas Group“.

    „Damit beginnt ein neues Zeitalter in der Herstellung von Schuhen – mit noch höherer Präzision, einzigartigen Designmöglichkeiten und höchster Funktionalität. Die Produkte von morgen werden anders aussehen als die, die es heute gibt“, kommentiert Glenn Bennett, Vorstandsmitglied der Adidas Gruppe.

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    Tags:
    Adidas, Deutschland, China