04:21 24 Februar 2020
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    Die Gesamtschulden der 15 größten nordamerikanischen und europäischen Ölunternehmen haben im Laufe eines Jahres ein Drittel zugenommen und liegen nun bei 383 Milliarden US-Dollar - 97 Milliarden mehr als im Vorjahresmonat, wie The Financial Times unter Verweis auf Angaben von Bloomberg berichtet.

    Allein die Schulden von US-Riese ExxonMobil wuchsen nach Stand vom März von 27,6 Milliarden US-Dollar auf 38,3 Milliarden. Die Schulden des britischen Konzerns BP nahmen um sechs Milliarden Dollar zu und betragen nun 30,6 Milliarden Dollar.  

    Zu dem Schuldenanstieg war es im ersten Quartal 2016 gekommen, als der Ölpreis auf nur 27 Dollar je Fass gesunken war. Der Zeitung zufolge seien künftig weitere Streichungen von Arbeitsplätzen und sinkende Investitionen in der Branche zu erwarten. Außerdem könnten mehrere Unternehmen die Dividendenauszahlungen reduzieren. 

    Seit Sommer 2014 bis Ende 2015 waren die Ölpreise von 115 Dollar auf 36 Dollar je Barrel gefallen. 2016 lagen die Ölpreise bei weniger als 30 Dollar. Experten zufolge werden die niedrigen Ölpreise noch lange die Weltwirtschaft prägen. 

     

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    Tags:
    Ölkonzern, Ölpreis, Wirtschaft, Schulden, Großbritannien, USA