03:43 29 Januar 2020
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    Nach einer langen Pause als Trader, in der er sich vor allem mit Wohltätigkeit befasste, ist der weltbekannte Milliardär und Investor George Soros wieder mit dabei, wie The Wall Street Journal berichtet.

    Kürzlich habe er bei dem Soros Fund Management, welches rund 30 Mrd. Dollar für die Soros-Familie managt, erstmals seit 2007 höchstpersönlich die Zügel übernommen und „baerische“ Investments gemacht: Sich von Aktien getrennt und stattdessen dafür Gold und Goldmineaktien gekauft.  Dieser Entschluss beruht laut WSJ auf Soros Befürchtungen, dass es demnächst trotz der positiven Einschätzungen  in New York  einen Einbruch an der US-Börse geben werde.

    Das zuvor letzte Mal griff Soros im Jahr 2007 in das Geschäft seiner  Hedgefonds ein. Kurz danach brach die Bankenkrise aus.

    George Soros
    © AFP 2019 / Lakruwan Wanniarachchi
    Laut dem US-Milliardär ist auch die Situation in China ein Unsicherheitsfaktor. Die chinesische Kapitalflucht sei „den Geschehnissen in den Jahren 2007-2008 während der US-Finanzkrise erschreckend ähnlich“.

    Zuvor  hatte der weltberühmte Investor geäußert, dass auf Europa nicht nur eine, sondern gleich fünf oder sechs Krisen zukämen. „Europa steht am Rand eines Kollaps“, betonte er.

     

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    Tags:
    George Soros, China, USA