15:22 10 Dezember 2019
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    Chemiegigant Uralkali in Beresniki am Ural

    UralChem und Uralkali planen weiterhin keine Fusion

    © RIA Novosti . Pavel Lisytsin
    Wirtschaft
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    Die russische Chemiegiganten UralChem und Uralkali planen nach wie vor keine Fusion, auch nicht nach der Übernahme von 20 Prozent der Uralkali- Anteile durch den weißrussischen Geschäftsmann Dmitri Lobjak. Das teilte Uralkali-Miteigner Dmitri Masepin am Dienstag im Schwarzmeerkurort Sotschi mit.

    „Nein, das (der Paketkauf) wird sich auf keinen Fall auswirken“, sagte Masepin auf die Frage, ob die Änderung der Aktionärsstruktur zur möglichen Zusammenlegung der beiden Konzerne irgendwie beitragen könnte.

    In einer Stellungnahme zum Buyback-Programm von Uralkali sagte der Unternehmer, das Programm sei offiziell angekündigt worden und werde fortgesetzt. „Wenn ich richtig liege, geht es um drei Prozent (der Aktien). Danach wird das Board of Directors entscheiden.“

    Das Schicksal des quasieigenen Pakets von 52 Prozent der Uralkali-Aktien wolle Masepin nicht kommentieren. „Die Entscheidung liegt beim Board of Directors“, sagte er nur.

    © RIA Novosti . Pavel Lisitsyn

    Größte Uralkali-Aktionäre sind UralChem mit 19,99 Prozent der Anteile sowie Dmitri Lobjak (20 Prozent). Knapp acht Prozent der Anteile sind im Streubesitz.

    Seit März vergangenen Jahres kaufte Uralkali im Rahmen von drei Buyback-Programmen 38,4 Prozent des Grundkapitals im Gesamtwert von 3,9 Milliarden US-Dollar zurück. Derzeit läuft noch ein Programm zum Rückkauf von vier Prozent des eigenen Grundkapitals. Danach dürfte der Streubesitz auf unter fünf Prozent sinken.

     

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    Tags:
    Uralkali, Uralchem, Dmitri Masepin, Weißrussland, Russland