10:44 09 April 2020
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    Normalisierung der russisch-türkischen Beziehungen (108)
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    Der türkische Wirtschaftsminister Nihat Zeybekci hat Moskau darum gebeten, das gegen die Türkei verhängte Lebensmittel-Einfuhrverbot aufzuheben.

    „Ich habe bereits darum gebeten“, antwortete Zeybekci am Dienstag auf die Journalistenfrage, ob und wann sich Ankara bezüglich einer Aufhebung des Lebensmittel-Embargos an Moskau wenden werde.

    Am Dienstag fanden in Moskau Verhandlungen des russischen Wirtschaftsministers Alexej Uljukajew mit seinem türkischen Amtskollegen Nihat Zeybekci statt. Nach dem Treffen teilte Uljukajew mit, dass die Importbeschränkungen für türkische Agrarerzeugnisse schrittweise  abgebaut werden sollen.

    Zuvor hatte Zeybekci in einem Exklusivinterview für Sputniknews die Perspektiven der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Russland aus Sicht der Türkei dargelegt und bestätigt, dass das noch vor der Beziehungskrise gesetzte Ziel eines gegenseitigen Warenumsatzes in Höhe von 100 Milliarden US-Dollar aktuell bleibe.

    Am 1. Januar 2016 ist das russische Importverbot für einige Lebensmittel aus der Türkei, darunter Obst und Gemüse sowie rohes Fleisch, in Kraft getreten. Nachdem der Westen antirussische Sanktionen verhängt hatte, kaufte Russland allein türkisches Obst und Gemüse für ca. vier Milliarden US-Dollar ein. Allerdings hatte Moskau nach Einführung seiner Sanktionen gegen die Türkei kaum Probleme damit, diese Lebensmittel bei anderen Ländern einzukaufen, sowie einen anderen Abnehmer für sein Getreide zu finden.

     

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    Embargo, Lebensmittel, Türkei, Russland