02:48 12 August 2020
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    Bayern will den Autokonzern Volkswagen wegen des Diesel-Skandals auf Schadenersatz verklagen, wie deutsche Medien berichten. Somit ist Bayern das erste Bundesland, das im Zuge der Abgas-Affäre eine Klage ankündigt.

    Bei der Klage gehe es vor allem um die Aktienkurs-Verluste, die dem bayerischen Pensionsfonds entstanden seien, sagte der bayerische Finanzminister Markus Söder in Nürnberg. 

    „Durch den Verstoß gegen Mitteilungspflichten seitens VW musste auch der bayerische Pensionsfonds einen Kursdifferenzschaden hinnehmen. Das Geld wollen wir von VW zurückhaben. Konkret geht es um maximal 700.000 Euro“, sagte Söder.

    Hintergrund der Klageentscheidung seien die massiven Wertverluste der VW-Aktien, nachdem der Diesel-Skandal im vergangenen September öffentlich wurde. Zwischenzeitlich hatte die VW-Vorzugsaktie mehr als 40 Prozent ihres Wertes verloren. 

    Bayern hielt in Form eines milliardenschweren Pensionsfonds für die Landesbediensteten im September 2015 rund 58.000 Vorzugsaktien.

     

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    Tags:
    Aktien, Verluste, verklagen, Affäre, Abgasen, VW-Konzern, Markus Söder, Bayern, Deutschland