20:03 12 Dezember 2019
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    Deutsche Bank in Frankfurt

    „Von-Bank-zu-Bank-Geschäfte“: Geldhäuser entwickeln eigene Digitalwährung

    © AP Photo / Michael Probst
    Wirtschaft
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    Die führenden Geldhäuser der Welt – UBS, Deutsche Bank, Santander, BNY Mellon – wollen nun ein eigenes neues digitales Zahlungsmittel erschaffen. Dies berichtet die Zeitung Financial Times.

    „Heute ist der Handel zwischen Banken und Institutionen schwierig, zeitaufwändig und kostenintensiv, weswegen wir alle große Abrechnungsstellen haben“, zitiert FT den Abteilungschef für technische Neuerungen der spanischen Bank Santander, Julio Faura.

    Die Finanzpartner erwarteten aber, dass es einen neuen Branchenstandard zur Abwicklung von Wertpapiergeschäften auf der Basis der Blockchain-Technologie geben wird, basierend auf einer dezentralen und komplexen Reihe von Algorithmen, wodurch Transaktionen elektronisch über ein Computer-Netzwerk verifiziert werden können, ohne dass ein zentrales Register gebraucht werde.

    Die schweizerische Bank UBS plane den Einsatz des neuen Zahlungsmittels bereits bis Jahresanfang 2018, heißt es.

    Die sogenannte Blockchain-Technologie unterstützt auch Kryptowährungen, darunter den Bitcoin. Das Positive an Blockchain soll seine Unveränderlichkeit sein: Sind die Daten zu einem Geschäftsabschluss erst einmal gespeichert, bleiben sie erhalten. Man könne sie weder löschen noch korrigieren, da selbst eine unbedeutende Korrektur gewaltige Rechnerressourcen erfordere.

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    Tags:
    Kryptowährung, BNY Mellon, Banco Santander, UBS, Deutsche Bank