03:39 06 August 2020
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    Die Deutsche Bank hat sich geweigert, einem Kunden physisches Gold auszugeben, berichtet das Börseninformations-Portal „Godmode-Trader“. Die Probleme sind mit dem Wertpapier „Xetra-Gold“ entstanden. Das größte Kreditinstitut Deutschlands hat eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht, die die Situation aber kaum klarer gemacht hat.

    Mit den Schwierigkeiten seien Kunden konfrontiert, die Xetra-Gold, Wertpapiere in Form von Zertifikaten auf den Rohstoff, in einem Depot der Deutschen Bank haben. Gerade beim Austausch von „Papiergold“ gegen echtes Edelmetall in dem größten deutschen Geldinstitut, das gleichzeitig auch als Abwickler des Produkts gilt, soll es zu einer Überraschungssituation gekommen sein – die Bank lehnt praktisch die physische Auslieferung ab und erklärt die Absage mit einer immer noch verworrenen Formulierung:

    „Sollte es in Einzelfällen dazu gekommen sein, dass dem Wunsch eines Anlegers nach Aushändigung physischen Goldes nicht sofort entsprochen wurde, wird dies überprüft und eine individuelle Lösung mit dem Kunden gefunden“, heißt es in der offiziellen Erklärung auf der Webseite der Deutschen Bank.

    Mit anderen Worten: die Deutsche Bank behandelt die Möglichkeit der Auslieferung in jedem einzelnen Fall individuell, was sie eher zu einem „theoretischen Recht des Anlegers“ mache, schreibt finanzmarktwelt.de.

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    Deutsche Bank, Deutschland