02:51 16 November 2019
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    Gefährliche Akkus: Samsung verliert Milliarden US-Dollar

    © AFP 2019 / JUNG YEON-JE
    Wirtschaft
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    Der südkoreanische Elektronikhersteller Samsung hat 22 Milliarden US-Dollar nach der Informationsverbreitung über den Rückruf seines neuen Smartphone Galaxy 7 Note an Marktwert verloren, berichtet Bloomberg.

    Die Samsung-Aktien erlebten am Montag den größten Tagesverlust seit 2008. Die Papiere brachen innerhalb von zwei Tagen um elf Prozent ein. Die Fluggesellschaften aller Welt verbieten ihren Passagieren die Nutzung der Smartphones während des Fluges.

    Anfang September stoppte der Konzern den globalen Verkauf der Smartphones und leitete eine Rückrufaktion ein. Als Grund dafür gelten Probleme mit den Akkus, bei deren Aufladen das Handy überhitzen kann. Damals bestätigte das Unternehmen 35 Schadensfälle. Vermutlich handelt es sich Medienberichten zufolge um rund 2,5 Millionen Geräte weltweit.

    Der Verkauf des neuen Samsung Galaxy Note 7 war am 19. August in zehn Ländern der Welt gestartet. In Russland sollte der Verkauf dieses Modells am 26. August beginnen, dann aber wurde der Verkaufsstart auf den 16. September verschoben. Wie die Medien berichtet haben, will Samsung den Verkauf seines Galaxy Note 7 wegen einer möglichen Explosion des Akkus stoppen. Dann aber hieß es, fehlerhafte Geräte könnten kostenlos gegen ein neues intaktes Galaxy Note 7 getauscht werden.

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    Tags:
    Akku, Verkauf, Smartphones, Milliarden, Verluste, Aktien, Galaxy Note 7, Samsung, Südkorea