22:35 29 November 2020
SNA Radio
    Wirtschaft
    Zum Kurzlink
    3941720
    Abonnieren

    Die Währungsreserven Russlands sind in der Woche vom 2. bis 9. September um 1,3 Prozent bzw. 5,3 Milliarden auf 399,6 Milliarden US-Dollar gewachsen. Das teilte die Pressestelle der russischen Zentralbank am Donnerstag mit.

    Bei den Währungsreserven handelt es sich um hochwertige Finanzaktiva, die der Zentralbank und der Regierung der Russischen Föderation zum jeweiligen Stichtag zur Verfügung stehen. Sie bestehen aus Mitteln in Fremdwährungen, den Sonderziehungsrechten (SZR) beim Internationalen Währungsfonds (IWF), der Reserveposition beim IWF und aus Währungsgold. Hierzu gehören Auslandsaktiva, die unter Kontrolle der Organe für Geld- und Kreditregulierung stehen und jederzeit für die Finanzierung des Zahlungsbilanzdefizits, für Interventionen auf Devisenmärkten, die den Kurs der Landeswährung beeinflussen, oder für ähnliche Zwecke verwendet werden können.

    Bestandteil der Währungsreserven ist der von der Regierung Russlands auf Fremdwährungskonten der Zentralbank Russlands deponierte Teil des Reservefonds und des Nationalen Wohlfahrtsfonds Russlands.

    Als Währungsgold gelten Standardgoldbarren und Münzen aus Gold mit einem Reinheitsgrad von mindestens 995 Promille, die im Besitz der Zentralbank und der Regierung Russlands sind. Zu dieser Kategorie gehören sowohl Gold im Tresor als auch solches, das sich auf dem Transport oder in Aufbewahrung unter Haftung, darunter auch im Ausland, befindet.

    Die Transaktionen gelten ab Wertstellungsdatum mit den berechneten Zinsen.

     

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Streit um physisches Gold: Run auf Goldbestände für Deutsche Bank fatal - Experte
    „Bargeld horten, Gold kaufen“ - Finanzexperte: Ein ganz großer Crash steht bevor
    Währungsreserven Kiews im April um 4 Prozent auf 13,2 Milliarden US-Dollar gewachsen
    Angriff auf US-Notenbank: Hacker stehlen Währungsreserven von Bangladesch aus der Fed
    Australien senkt Anteil des Euro an seinen Währungsreserven von 45 auf 20 Prozent
    Tags:
    Wachstum, Währungsreserven, Russland