21:32 15 Dezember 2019
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    Kampfroboter Soratnik aus Produktion des Waffenkonzerns Kalaschnikow

    Nachfrage nach Kalaschnikow-Waffen im Ausland steigt rapid

    © Sputnik / Sergej Pirogow
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    Der russische Rüstungskonzern Kalaschnikow hat in den letzten zwei Jahren mit 15 neuen Kundenländern Verträge über die Lieferung von Zivilwaffen abgeschlossen, heißt es in einer Pressemitteilung des Konzerns.

    Demnach habe sich der Exportauftragsbestand des Unternehmens im genannten Zeitraum auf 200 Millionen US-Dollar vervierfacht. Der Verkauf von Sport- und Jagdwaffen sei auf das Zehnfache gestiegen, heißt es.

    Kalaschnikow ist vor allem als der landesweit größte Hersteller von Sturmgewehren, Scharfschützenwaffen, gelenkten Artilleriegeschossen und Präzisionswaffen bekannt, liefert aber auch Zivilwaffen, also Jagd- und Sportgewehre, sowie Werkzeugmaschinen und Werkzeuge.

    Die staatliche Korporation Rostec besitzt 51 Prozent der Aktien des Konzerns, die übrigen 49 Prozent gehören den Privatinvestoren – dem Generaldirektor von Kalashnikov, Alexej Kriworutschko, und den Mitbesitzern Andrej Bokarjow und Iskander Machmudow.

    Der Konzern leitet das mechanische Werk Ischewsk (Produktion von Schusswaffen und gelenkten Geschossen) und das Maschinenbauwerk Mytischtschi (Produktion von Raupenfahrzeugen). Dem Kalaschnikow-Konzern gehören außerdem der Drohnenhersteller Zala Aero, die Werft Euroyachting, die Lande- und Rettungsboote baut, sowie das Schiffbauwerk Vympel, das See- und Flussschiffe für militärische und zivile Zwecke liefert.

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    Tags:
    Nachfrage, Alexej Kriworutschko, Russland