00:32 27 Januar 2020
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    Französische Behörden haben von der Schweizer Großbank UBS die Herausgabe der Daten von mehr als 45.000 Kontoinhabern verlangt, wie die Zeitung „Le Parisien“ berichtet.

    Demnach geht es genau um 45.161 Konten. Die französischen Behörden werfen der schweizerischen UBS vor, mittels eines Systems von geheimen Buchungen zwischen 2004 und 2012 Milliarden Euro an Kundengeldern am französischen Haushalt vorbeigeschleust zu haben. 2014 verurteilten sie die Großbank zu einer Kaution von 1,3 Milliarden Schweizer Franken (etwa 1,19 Milliarden Euro).

    Die französischen Steuerbehörden stützten sich bei ihrer Anfrage auf Daten von 2006 und 2008, die sie von den deutschen Behörden erhalten haben sollen. Zurzeit sind Frankreich die Daten von knapp 5000 Kontoinhabern bekannt.

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    Tags:
    Daten, Konten, Banken, UBS, Schweiz, Frankreich