08:51 20 Januar 2017
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    Deutsche Bank-Crash: Es geht nicht um „ob“, sondern um „wann“ - Experte

    © AP Photo/ Michael Probst
    Wirtschaft
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    Trotz der schwersten Krise, in der die Deutsche Bank steckt, schließt Bundeskanzlerin Angela Merkel weiterhin Staatshilfen für das Geldinstitut aus. Wie der Ökonom und Wirtschaftautor Marc Friedrich im Sputnik-Interview meint, kann sich die Kanzlerin Hilfen für die Deutsche Bank nicht verwehren.

    Herr Friedrich, die Deutsche Bank steht schlecht wie noch nie da. Was für Folgen würde es bei einem Crash der Deutschen Bank geben?

    Wenn die Deutsche Bank crashen würde, hätten wir am nächsten Tag oder innerhalb von wenigen Stunden kein Geld mehr. Geld und globales Finanzsystem würden kollabieren, weil die Deutsche Bank ein ganz großer Player ist. Diesbezüglich glaube ich nicht, dass es zum Äußersten kommt. Davor wird es eher eine Verstaatlichung geben und genau diese Entwicklung, die momentan bei der Deutschen Bank passiert, haben wir ja in unserem aktuellen Buch.

    Marc Friedrich (links) und Matthias Weik (rechts)
    © Foto: Friedrich-Weik / Christian Stehle, Asperg
    Marc Friedrich (links) und Matthias Weik (rechts)

    Wenn ich Sie also richtig verstehe, wird die deutsche Regierung der Deutschen Bank so oder so unter die Arme greifen?

    …müssen, ja klar. Wir können die Deutsche Bank nicht pleite gehen lassen, weil die Implikationen ein Vielfaches von dem sein werden, was Lehman Brothers 2008 war. Lehmann Brothers hatte gerade mal eine Bilanzsumme von 600 Milliarden. Die Deutsche Bank hat ungefähr 1,7 oder 1,6 Billionen. Das heißt, dagegen wird 2008 dann eher wie ein Kindergeburtstag aussehen. Weil die Deutsche Bank wirklich to big to fail ist, wird die wohl verstaatlicht werden müssen.             

    Aber im Moment scheint Bundeskanzlerin Merkel Staatshilfen ziemlich eindeutig auszuschließen, warum das?

    Ganz klar. Das ist nicht mehr zu vertreten. Das kann man dem Bürger oder dem Wähler auch nicht mehr verkaufen. Ich finde Staatshilfen auch schwierig und man sollte es eigentlich versuchen, das zu umgehen. Im Endeffekt wird dann aber auch die Frau Merkel einknicken und die Deutsche Bank verstaatlichen, bevor uns das ganze Geld- und Finanzsystem um die Ohren fliegt. Sie wird dazu gezwungen werden, ganz klar. Diesen Joker hat die Deutsche Bank, aber auch alle anderen systemrelevanten Banken, im Ärmel und den spielen die natürlich auch gerne aus. Eigentlich bin ich natürlich ein großer Freund der freien Marktwirtschaft und in der freien Marktwirtschaft gehören Risiko und Haftung immer zusammen. Man muss also Banken auch Pleite gehen lassen können, ganz klar.   

    Wie wahrscheinlich schätzen Sie denn eine derartige Pleite der Deutschen Bank ein?

    Relativ sicher. Die haben massive Probleme. Wir haben schon seit Jahren gesagt und auch immer wieder geschrieben, dass die Deutsche Bank ein Wackelkandidat ist. Jetzt bewahrheitet es sich. Die haben ein riesigen Derivateportfolio, das ist eine tickende Zeitbombe. Es weiß keiner, was da für Wetten drinnen sind. Die stehen außerhalb der Bilanz und das ist das 17-fache des deutschen BIP. Wenn die nur fünf Prozent davon abschreiben müssen, oder wenn die ausfallen, dann haben wir ein Riesenproblem in Deutschland. Das ist für mich ein Szenario, was definitiv eintreten wird. Die Frage ist nicht ob, sondern wann.

    Spekulationen gibt es auch über eine geplante Mehrheitsbeteiligung durch die Türkei, was ist an dieser Geschichte dran?

    Das ist eher Ablenkung. Das sind irgendwelche Finten. Ich glaube das nicht. Welcher Staat, welches Unternehmen, welche Bank möchte denn einen Wackelkandidaten wie die Deutsche Bank — mit 8000 Prozessen und 180 weiteren Aufsichtsbeschwerden — übernehmen? Kein normales oder gesundes Unternehmen würde sich das jemals ans Bein binden. Wer das macht, wäre ganzschön doof.

    Erst VW, Europa straft Apple ab, dann belangen die USA die Deutsche Bank. Inwieweit kann man da von einem Wirtschaftskrieg sprechen?

    Ganz klar kann man da von einem Wirtschaftskrieg sprechen. Geld regiert die Welt. Es geht immer nur um Geld. Alles, was passiert, geht immer um irgendwelche Vorteile. Irgendwelche Länder möchten irgendeinen Nutzen davon ziehen. Das ist bei Irland so mit den Apple-Milliarden, das ist bei Gazprom so mit Russland und das ist bei den USA so mit irgendwelchen anderen Geschichten: VW, oder Bosch, oder jetzt halt die Deutsche Bank. Es geht immer nur um Vormachtstellung im Bereich Wirtschaft. Natürlich haben wir einen Wirtschaftskrieg. Natürlich würden sich die amerikanischen Banken freuen, wenn die Deutsche Bank kollabiert oder zerschlagen würde und sie günstig dann Markenanteile abjagen könnte oder die Firma sogar übernehmen könnte.

    Was für Folgen könnte so ein Krieg noch nach sich ziehen?

    Das Logo der Deutschen Bank
    © AFP 2016/ Frank Rumpenhorst/DPA

    Ja, natürlich kann das eskalieren. Die Folgen kann jetzt keiner sehen, aber es wird nicht weniger werden. Es wird eher mehr werden. Wir sehen ja schon, dass die Deutsche Bank angeschossen ist, dass sie schon taumelt. Jetzt muss man halt abwarten, wie sich das weiter entwickelt. Wie gesagt, unser Szenario haben wir im Buch ganz klar niedergeschrieben und es erfüllt sich gerade. Ich denke deswegen, eine Pleite kann sich Deutschland nicht leisten, deshalb werden die verstaatlicht werden. Die Frage ist dann vielmehr, ob die Marktteilnehmer an den Finanzmärkten dem deutschen Staat, der ja schon zwei Billionen Schulden hat, es zutrauen, ein riesiges Unternehmen mit 1,6 Billionen Bilanzsumme und einem Derivateportfolio von über 40 Billionen Euro stemmen zu können. Da geht es um Vertrauen, und wenn das Vertrauen nicht gegeben ist, dann werden wir einen Dominoeffekt erleben, der sich gewaschen hat. Ich kann es nur noch mal wiederholen: Dagegen wird 2008 wie ein Sonntagsspaziergang aussehen.

    Ihr letztes Buch heißt  „Der Crash ist die Lösung“ — inwieweit wäre denn dieses Statement auf die Situation der Deutschen Bank anwendbar?

    Mit Der Crash ist die Lösung haben wir ganz klar gesagt, dass die Politik 2008 nichts gelernt hat. Es wurden keine Probleme gelöst, sondern die Probleme wurden lediglich mit viel billigem Geld in die Zukunft verschoben. Parallel wurden die Bürger durch eine Nullzinsphase enteignet. Wir prognostizieren, dass ja auch bald Negativzinsen kommen werden. Aus diesem Grund befürchten wir, dass es erst einen richtigen Schlag tun muss, damit die Politik gezwungen wird, die notwendigen Maßnahmen zu unternehmen, um unser Geldsystem zu reformieren und die Banken an die Kandare zu nehmen. Wir haben eins gelernt, wir müssen die Banken und die Finanzunternehmen regulieren. Wir können alles deregulieren, aber die Finanzwelt nicht, weil diese neigt nun mal zu Spekulation, zu Gier und zu Exzessen.

    Wenn das schief läuft, müssen wir — die Allgemeinheit — das mit Steuergeldern retten und da müssen wir Einhalt gebieten. Ansonsten ist die nächste Megakrise, der finale Kollaps definitiv vorprogrammiert. Das ist nur eine Frage der Zeit und momentan steuern wir mit Vollgas darauf zu. Das macht mir als überzeugter Kapitalist, aber auch als überzeugter Demokrat und Europäer große Sorgen. Nicht nur unser Wohlstand steht auf dem Spiel, sondern auch unsere Demokratien und unser Frieden.

    Die Wirtschaftsautoren Marc Friedrich und Matthias Weik prognostizierten in ihrem aktuellen Buch "Kapitalfehler – Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen" genau ein solches Szenario, mit dem sich jetzt die Deutsche Bank konfrontiert sieht.  

    Interview: Bolle Selke

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    Tags:
    Deutsche Bank, Angela Merkel, Marc Friedrich, Deutschland
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    • boroser1502
      Wenn der Euro kaputt geht, dann weint doch niemand!

      Der Euro war von Beginn an ein unehrliches Produkt,

      eine Waehrung der Unwahrheit, ein grosser Betrug.

      Luegen und Betruegereien haben eben immer ein

      sehr schlechtes Ergebnis.

      Alle wissen im Prinzip bereits schon jetzt,

      was mit dem Euro passieren wird,

      es handelt sich um keinerlei Ueberraschung!
    • Никита
      oh weh, was hat uns der Verschwörungstheoretiker Marc Friedrich nicht schon alles prophezeit....und die Welt gibt es immer noch ;-)
    • ropri
      "Wir haben eins gelernt, wir müssen die Banken und die Finanzunternehmen regulieren. Wir können alles deregulieren, aber die Finanzwelt nicht,..."

      Der junge Mann sollte mal Marx lesen. jede Gesellschaftsordnung unterliegt objektiven Gesetzen, die vom Menschen nicht weggezaubert werden können. Und genau das, die Finanzkrise, die Wirtschaftskrisen, die Kriege usw. sind objektive wirkenden Gesetzen der imperialistischen Gesellschaft geschuldet.
    • EurasierAntwort anropri(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      ropri, Karl Max war zu Marxistisch damit er noch erwähnt werden sollte.
    • Jim HoldenAntwort anAt_Tiffany(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      At_Tiffany, s ja nicht nur bei den Banken so. Wenn man die ganze Misere bei den Mittelstandsanleihen ansieht, dann sieht man, dass dem Bürger ja auch nichts anderes übrig bleibt, als dubiose Papiere zu kaufen, um überhuapt noch Rendite zu bekommen. Dass dabei mehr auf der Strecke bleibt, als man gewinnt ist die Tragik dabei! Ein Onkel meiner Frau hat sich fürs Alter 100.000 Euro zurückgelegt und damit gerechnet, im Jahr dafür 5.000 Zins zu erhalten. Jetzt lebt er schon vem Ersparten und meint, wenn er mehr als 10 Jahre leben würde, dann wär das Geld alle. So geht es inzwischen den meisten Selbstständigen und den Rentenbeziehern wird es nicht anders ergehen! Niemals mehr im Leben werden sie soviel zurückerhalten, wie sie eingezahlt haben! Weil immer mehr Nicht-Berechtigte daraus finanziert werden müssen.
    • Jim HoldenAntwort anFreddy(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Freddy, die halten auch nur ein halbes Jahr! Unterm Kopfkissen nur ein paar Tage!
    • Jim HoldenAntwort anAt_Tiffany(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      At_Tiffany, es sind ja keine Wetten im klassischen Sinne. Derivate sind gedacht zur Absicherung von Risiken in Unternehmen. Ein Unternehmen z.B. sichert einen großen Auftrag in USD ab, um die Kalulation nicht zu gefährden. Ein anderer macht das auch, um seine Exporte in den EU-Raum abzusichern. Die DtB gleicht hier aus, gegen Gebühr und kann das Risiko wechselseitig ausgleichen. Wenn Soll und HAben sich imemr ausgelicht, kann die DtB alle Derivate eindampfen und unterm Strich kommt dann in etwa null raus! Aber die Gebühren dafür sind dann auch weg!
    • Jim HoldenAntwort anboroser1502(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      boroser1502, eine Währungsreform bedeutet Verlust aller Guthaben bei Erhalt der Verbindlichkeiten gegenüber Körperschaften. Zudem die Belastung von Sachvermögen zugunsten der öffentlichen Hand. Wurde alles schon mehrfach praktiziert. Letztendlich werden die Armen dabei ärmer und die Reichen dabei reicher!
    • Jim HoldenAntwort anropri(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      ropri, der Sozialismaus hat schon bewiesen, dass er es nicht kann!
    • matschie2006
      Das ewige Geschwafel um die Deutsche Bank.

      Die hat schliesslich erklärt, dass sie die sogen. "Strafe" von 14 Milliarden US $ nicht zahlen wird. Das reichte schon den US, die seinerseits gleich über AFP lancierten, dass es wohl 5,4 Milliarden sein werden.
      Selbst diese Summe ist noch unangemessen.

      Die DB hat des beste Druckmittel in der Hand, was man sich so vorstellen kann, nämlich die Derivate-Bombe -mit etwa 60/75 Billonen US $(deutsche Ziffernbezeichnung) die bei einer Pleite platzen könnte, dann wäre die sogenannte "Welt-Betrugs-Wirtschaft" erledigt.
      Kein Land -nicht ein einziges- wäre in der Lage, allein diese Summe aufzubringen, geschweige dann den Gesamt-Bestand an Derivaten, der dann zum Satan geht. Der liegt bei etwa 800 !! Billionen -(D-bez.) US $. Also ginge das gesamte Betrugs-System im Staube unter.
      Natürlich will diese "Verwaltung des vereinigten Wirtschaftsgebietes -BRD" sprich Murksel das verhindern. Will es jedoch gar nicht, weil damit das beste Druckmitel gegen die Neocons und den US-Betrügern aus der Hand gegeben wäre.
      Also sagt die Murksel, wir gegen keine "Staatsgarantie". Schäuble macht sich ja keine Sorgen um die DB, was dem ausnahmsweise zu glauben ist.
      Den US geht deas Hinterteil auf Grundeis. Zumal so kurz vor den Wahlen man kein Störfeuer gebrauchen kann.

      Wenn der Trump gewinnen sollte, wäre die Möglichkeit eher gegeben, das Fass überlaufen zu lassen, um dem dann die Schuld in die Schuhe zu schieben und diesen dann für den völligen Ruin der USA verantwortlich zu machen.

      Nun soll auch noch ein Krieg her, damit der gesamte Finanz-Betrug nicht auffällt und nach dem Krieg alles so weiter gehen kann, wie jetzt auch.
      Man wird sehen wer sich bei diesen miesen Spiel durchsetzt.
    • At_TiffanyAntwort anJim Holden(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Jim Holden,

      nun mal langsam, die letzten 10 Jahre vor 2008 gab es 4 % Zinsen und nicht 5 %. Dann hätte erdarauf rund 20 % Einkommensteuer bezahlen müssen, Rest 3,2 % reale Verzinsung. Nur in 10 Jahren kann er für die 3200,- € pro Jahr nicht mehr das kaufen, was er heute kaufen kann, das wird ständig weniger.

      Ich habe 2013/2014 meine Depots aufgelöst, alles was es bis zu Rest der Laufzeit, da ist so etwa jetzt gegeben hätte, wurde durch Kursanstieg gleich ausbezahlt und ich habe die Depotkosten gespart. Bis heute ist mir rechnerisch noch kein Schaden entstanden. Dann habe ich die Euronen in Schweizer Franken umgetauscht und damit noch mal 10 % Gewinn gemacht, lngt für weitere 2,5 Jahre. Nun will/werde ich mir eine Eigentumswohnung kaufen und dann lebe ich Mietfrei, das ist wie eine Rentenerhöhung. Damit ist die Welt für mich doch in bester Ordnung. Wenn ich eine neu gebaute Eigentumswohnung kaufe, sind die ersten Modernisierungen und Reparaturen, wie neue Heizung fällig, wenn ich in die schwarze Kiste gesprungen bin. Das trifft nur andere Leute, die ein Haus gebaut haben und das über Jahre abgestottert und nun ist das Objekt schuldenfrei, aber dafür fangen Renovationen und Reparaturen an..
    • At_TiffanyAntwort anmatschie2006(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      matschie2006,

      Zitat: "Die hat schliesslich erklärt, dass sie die sogen. "Strafe" von 14 Milliarden US $ nicht zahlen wird. Das reichte schon den US, die seinerseits gleich über AFP lancierten, dass es wohl 5,4 Milliarden sein werden.
      Selbst diese Summe ist noch unangemessen."

      Richtig, vollkommen unangemessen! Die Deutsche Bank hat Ihren Bankstern 19 Mrd. Boni bezahlt. Da gilt die Formel, 2/3 des Gewinns werden als Boni ausgeschüttet und 1/3 als Gewinn an die Aktionäre. Wir können also davon ausgehen, dass die Deutsche Bank 27,5 Mrd. Gewinn gemacht hat und die sollte Sie ja wohl wenigstens abliefern müssen, sonst reiben sich die Dankster die Hände und sagen: "War immer noch ein gutes Geschäft!" Auf dieses Abliefern des Gewinns muss nun noch eine Strafzahlung oben drauf kommen, also insgesamt nicht unter 30 Mrd. alles Andere ist unangemessen viel, viel zu wenig !
    • tech-pub
      Alles was geschrieben steht, meint das schnöde Geld. Wie kann sich Europa aus dieser Misere herauswinden? Nur mit einem gnadenlosen Krieg, denn der schafft zum Ende ein Ergebnis, wie eben 1945, auf das dann aufgebaut werden kann. Aber wer ist dann der Nutznießer? Wer wird der Feind? Ich kenne nur einen, die USA und dummerweise auch noch als Sieger. Russland macht sich zu und könnte Überleben. Ja soweit hat man es gebracht mit der Arschkriecherei gegenüber der USA. Viel zu spät ist einigen Leuten ein Licht aufgegangen, von wegen CDU und supertoll, SPD und blabla, leider sind 70 % des Volkes auf zwei Augen blind oder Kurzsichtig.
    • At_TiffanyAntwort anJim Holden(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Jim Holden,

      was Sie beschreiben ist der Devisenterminmarkt, also man verabredet zu einem späteren Datum (in 2 Jahren oder ähnlich) zu einem bestimmtem Kurs Dollars in Euronen umzutauschen. Das macht Sinn, wenn eine deutsche Firma ene Grossanlage in die USA verkauft und die in 2 Jahren fertig ist, aber in Dollar bezahlt wird, zu wissen, wie viel Euronen man dafür bekommt. Kann gar nichts bei schief gehen, das ist so, als wenn man in den Euro-Raum verkauft hätte. Nun gibt es aber Trittbrettfahrer, die gar kein Geschäft gemacht haben, sondern nur hoffen, dass sich der Kurs zu Ihren Gunsten ändert, dabei kann man Geld gewinnen oder auch verlieren und eine Bank wie die britische Baring Bank (von Nick Leeson) in die Pleite treiben mit über 4 Mrd verzocktem Geld. Natürlich muss der dabei ein Vielfaches von den 4 Mrd. "ungetauscht" haben, was die Bank nicht mal annähernd hatte., aber es geht noch toller....

      Da ist eine Firma, deren Aktien X Aktienkurs = 100 Mio wert sind. Obwohl man keine einzige Aktie besitzt, kann man eine Versicherung abschliessen gegen Kursverluste von 1000 Mrd. Niemand hat die Aktien, das ist zehnmal so viel wie alle Aktien zusammen wert sind. Trotzdem, wenn man jemanden findet, der die Wette annimmt, geht das. Nun versuchen beide, die die Wette gemacht haben, den Kurs zu manipulieren und einer siegt. Das geht ja alles noch an, nur wenn man das mit Geld macht, was einem gar nicht gehört, sondern fremdem Geld, dann geht das zu weit und genau das macht die Deutsche Bank nicht auch mal, sondern NUR. So stehen Wetten aus für 46 Billiarden Euro, das ist das, was der Bund der Bundesrepublik in 46 Jahren an Steuern einnimmt und dafür soll der Steuerzahler jetzt aufkommen und den Bankstern Ihre Boni retten? No, Nein, Njet und nochmals nein. Pleite und fertig ist. Man kann eine Auffangbank mit neuer Geschäftsleitung und neuen Aktien gründen, in die das Geschäft ohne Wetten überführt ( "gerettet" ) wird und der Rest geht unter mit Mann und Maus.

      Die Regierung hätte ja rechtzeitig Gesetze machen können, von wegen Trennbankensystem oder Begrenzung der Wetten auf maximal 10% des Eigenkapitals, hat man aber nicht, nur Deutschland hat gar nicht genug Geld um alle Wetten, die die Deutschbanker eingegangen sind, auszulösen.
    • At_TiffanyAntwort antech-pub(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      tech-pub,

      sehe ich nicht, dass USA + EU Sieger in einem Weltkrieg wären. China würde nicht neutral bleiben und Russland mit Technologie und China mit Menschenmassen zusammen verlieren den Krieg nicht, egal ob mit oder ohne Atomschlag, die USA lehnen sich zu weit aus dem Fenster!
    • robe
      Beteilgt sich nun auch "Sputnik" an den US initierten Spekulationen gegen die Deutsche Bank? Die beiden vorgeführten Milchbübis (Friedrich und Schweik) kann man schwerlich als "Experten" qualifizieren.
    • Martin B
      Bei Sputnik gibt es eine regelrechte Expertenschwemme. Lauter Leute alles besser wissen und können.
    • hvatzigen
      In der Analyse sind die beiden exzellent.
      Das betrifft jedoch nur das Geld- Bankensystem.
      Da ist eben auch noch ganz profan die Realwirtschaft,
      das findet bis dato kaum beachtung, na ja die funktioniert
      ja noch teilweise mehr schlecht denn recht.
      Was offenbar nur wenige schnallen wollen und offenbar können.
      Geldsystem und Realwirtschaft sind untrennbar ineinader
      verflochten, bilden eine untrennbare Einheit.
      Das Rezept der beiden die Vorstellung man könne das Gesamtsystem,
      durch eine Reform nur des Geldsystems ,,retten,,
      greift viel zu kurz, das ist ein Ding der faktischen Unmöglichkeit.
      Für eine Rettung des Gesamtsystems, das ist das Fatale,
      fehlen innzwischen die Voraussetzungen auf breitester Front.
      Der ,,Samen,, für diese Fatale Entwicklung wurde
      bereits vor rund 30-4o Jahren gelegt.
      Wir stehen heute vor den Volgen einer Ökonomischen
      Vorschung und Lehre, die Oberjämmerlich versagt hat.
      Spätestens nach dem Zusammenbruch des Ostblockes
      währe eine Grundlegende Neuorientierung notwendig gewesen.
      Diese letzte Chance wurde blind dumm und dämlich verbraten.
      Nicht so schön die Sache.
      Zeit kann man nicht zurückdrehen und erhebliche Fehlentwiklungen sind ab Punkt X
      sowie Volumina nicht mehr reparierbar.
      Die weit verbreitete Vorstellung man könne
      die Sache ,,Resetten,, ist reichlich naiv.
      So ist er nun mal der Mensch, der schnallt es in
      seiner grossen Mehrheit erst wenn im die Sch.
      fühlbar über den Kopf rinnt.
    • wgjja
      hhh
    • robe
      Der Artikel und das Buch sind schlicht propagandistischer Unsinn. Die Experten unwissende Dummköpfe.
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