02:01 23 September 2020
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    Im Jahr 1990 hatte der japanische TV-Sender NHK in seiner Sendung „Today’s Japan“ ein Sujet über neue experimentelle Technologien – über die virtuelle Realität – gezeigt. Diese Aufzeichnung ist nun dem Online-Portal The Next Web aufgefallen, berichtet das Portal tjurnal.ru.

    Ihm zufolge befand sich dieses Forschungszentrum zur Entwicklung „einer sensiblen künstlichen Realität“ in Osaka. Mit Hilfe einer Garnitur, die sich kaum von den modernen Helmen des Typs Oculus Rift und Sony’s Playstation VR unterscheidet, sowie von mit Sensoren ausgestatteten Handschuhen konnte ein Nutzer Gegenstände quasi im Raum verlagern und mit verschiedensten Objekten zusammenwirken.

    Das Modell der Garnitur, das den heutigen ähnelt, wurde laut dem Online-Portal vom Pionier der virtuellen Realität, dem Amerikaner Jaron Lanier, entwickelt, der das heute nicht mehr existierende Unternehmen VPL Research gegründet hatte. Seine Erfindung nannte der Forscher „EyePhone“. Diese Garnitur habe insgesamt zweieinhalb Kilogramm gewogen und damals etwa 9.500 Dollar gekostet.

    Um mit Gegenständen im virtuellen Raum zusammenzuwirken, so The Next Web, habe Lanier die Garnitur durch ein Instrument ergänzt, das er Data Glove nannte. Die High-Tech-Handschuhe hätten den Nutzern den Umgang mit Objekten erlaubt, als wären sie real gewesen.

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    Virtual Reality, Japan