05:40 22 August 2017
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    „Ossa“-Pistolen

    Russische Pistolen für US-Sheriffs: „Wespe“ fliegt erstmals übern großen Teich

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    Die amerikanischen Sicherheitskräfte haben erstmals russische Schusswaffen vom Typ „Ossa“ (dt.: „Wespe“) gekauft, wie der Pressedienst des russischen Konzerns Techmasch am Donnerstag meldet.

    „Die Sheriffs im US-Bundesstaat Arizona haben die erste Partie des Multifunktionskomplexes ‚Ossa‘ gekauft. Das ist der erste Fall in der jüngsten Geschichte, dass amerikanische Sicherheitskräfte russische nichttödliche Waffen kaufen“, hieß es in der Mitteilung.

    Die erste Partie umfasste demnach über 60 Pistolen und 10.000 Einheiten Munition. Derzeit würden die Waffen im Probebetrieb eingesetzt.

    Nach den vorläufigen Tests war die Pistole „Ossa“ in den USA positiv bewertet worden.

    „Zurzeit werden auch Verhandlungen zum Kauf solcher Pistolen für die Sheriffs anderer US-Bundestaaten geführt“, so der Techmasch-Generaldirektor Sergei Russakow.

    Die kompakte, nichtletale Waffe „Ossa“ ist an die Bedürfnisse der Vollzugsbehörden und Sicherheitsdienste angepasst sowie zur Selbstverteidigung geeignet. Sie kann einen Angreifer zuverlässig und mit minimalem Verletzungsrisiko außer Gefecht setzen. Ein in die Pistole integriertes Elektro-Gerät testet die Kugeln, was garantiert, dass man nur schießt, wenn es arbeitsfähige Patronen gibt.

    Alle „Ossa“-Pistolen besitzen eine Double-Action-Funktionsweise. Die russische „Wespe“ schließt eine lauflose Vier- bzw. Zweiladepistole und eine breite Nomenklatur von Spezialmunition ein.

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    Tags:
    Munition, Waffen, Pistole, USA, Russland
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