18:34 19 Oktober 2017
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    Röhren für die Gaspipeline Turkish Stream

    Ankara ratifiziert Turkish-Stream-Abkommen mit Russland

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    Das türkische Parlament hat das russisch-türkische Abkommen zum Bau der Gaspipeline „Turkish Stream“ in nationales Recht überführt und das entsprechende Gesetz ratifiziert.

    Für die Ratifizierung haben 210 Abgeordnete gestimmt, sieben waren dagegen. Es gab sechs Enthaltungen.

    Das Gesetz muss nun noch Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan unterzeichnen, wonach es in der offiziellen Amtszeitung „Resmi gazete“ veröffentlicht und in Kraft treten wird.

    Russland und die Türkei hatten sich Ende 2014 auf den Bau einer Gaspipeline auf dem Grund des Schwarzen Meeres geeinigt. Der Turkish-Stream ist als Ersatz für das russisch-europäische Projekt South Stream gedacht, welches am Widerstand der EU-Kommission gescheitert war. Moskau und Ankara haben am 10. Oktober ein entsprechendes Regierungsabkommen zum Bau der Pipeline unterzeichnen.

    Geplant sind zwei Stränge mit einer Leistung von jeweils 15,7 Milliarden Kubikmetern. Der eine Strang soll die Verbraucher in der Türkei versorgen. Über den zweiten soll Erdgas einem künftigen Gas-Hub an der türkisch-griechischen Grenze zufließen.

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    Ratifizierung, Parlament, Gaspipeline, Gesetz, Turkish Stream, Türkei, Russland
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