07:12 25 Oktober 2020
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    Russlands Zentralbank hat die Berichte über einen Hacker-Angriff, bei dem laut dem US-Sender CNN zwei Milliarden Rubel erbeutet worden seien, dementiert. Dies erfuhr Sputnik beim Pressedienst der Bank.

    Bei dem angeblichen „Hackerangriff“ handle es sich in Wirklichkeit um alle Hackerangriffe sämtlicher Banken im vergangenen Jahr, so der Pressedienst. Die zwei Milliarden Rubel seien eine Schätzung der Verluste, die man seit Januar russlandweit getragen habe.

    Zuvor hatte der Sprecher der Zentralbank in Fragen der Cyber-Sicherheit, Artjom Sytschow, in einem Gespräch mit Journalisten mitgeteilt, dass Hacker seit Anfang des Jahres versucht hätten, fünf Milliarden Rubel von Konten russischer Banken zu stehlen. Dabei seien auch tatsächlich zwei Milliarden Rubel (umgerechnet 29,2 Millionen Euro) entwendet worden, wobei es den Banken gelungen sei, drei Milliarden wiederzubeschaffen. Dieselbe Information hatte Sytschow bereits vor eineinhalb Monaten in einem Bericht verbreitet.

    Nichtsdestotrotz beschrieb der Sender CNN in einem Artikel am Freitag, der heute um die Welt ging und auch von sämtlichen deutschen Medien aufgegriffen wurde, dies als einen einzelnen Hacker-Angriff auf Russlands Zentralbank.

     

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    Tags:
    Hacker, Hackerangriff, CNN, Russlands Zentralbank, Russland