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    Röhren für die Gaspipeline Turkish Stream

    Erdogan signiert Turkish-Stream-Gesetz

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    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat das zuvor von seinem Parlament ratifizierte Gesetz zum Bau der Gaspipeline „Turkish Stream“ unterschrieben, wie aus einer Mitteilung auf der offiziellen Webseite des Präsidenten hervorgeht.

    Erdogans Verordnung ist am Dienstag in der offiziellen Amtszeitung „Resmi gazete“ veröffentlicht worden, was das Inkrafttreten des Gesetzes bedeutet.

    Russland und die Türkei hatten sich Ende 2014 auf den Bau einer Gaspipeline auf dem Grund des Schwarzen Meeres geeinigt. Der Turkish-Stream ist als Ersatz für das russisch-europäische Projekt South Stream gedacht, welches am Widerstand der EU-Kommission gescheitert war. Moskau und Ankara haben am 10. Oktober ein entsprechendes Regierungsabkommen zum Bau der Pipeline unterzeichnen.

    Geplant sind zwei Stränge mit einer Leistung von jeweils 15,7 Milliarden Kubikmetern. Der eine Strang soll die Verbraucher in der Türkei versorgen. Über den zweiten soll Erdgas einem künftigen Gas-Hub an der türkisch-griechischen Grenze zufließen.

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    Gaspipeline, Turkish-Stream, Recep Tayyip Erdogan, Russland, Türkei