22:36 27 Januar 2020
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    Riad überdenkt seine „Finanzstrategie“ den USA gegenüber - die saudischen Behörden könnten aufhören, in die amerikanische Wirtschaft zu investieren, berichtete „The Wall Street Journal“ (WSJ) unter Verweis auf mit der Thematik vertraute Quellen.

    Nach Angaben des WSJ sollen zwei Faktoren Riad bewogen haben, die finanziellen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten zu revidieren: erstens die Verabschiedung eines Gesetzes, dass den Opfern der Terroranschläge vom 11. September 2001 erlaubt, Saudi-Arabien zu verklagen, und zweitens die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten.

    Zum gegenwärtigen Zeitpunkt habe der souveräne Landesfonds (sovereign-wealth fund) bereits seine Investitionen eingestellt, schreibt WSJ. Diese Entscheidung könnte revidiert werden, sobald klar wird, welchen Kurs Washington gegenüber Riad einschlägt. Die Ölgesellschaft Saudi Aramco könnte im Zeitraum 2017-2018 ihre Aktien nicht am offenen Markt der USA, sondern in einem anderen Staat platzieren, heißt es ferner. 
    Wie die Agentur Reuters an diesem Dienstag berichtete, wollen die USA ihre Unterstützung für die von Saudi-Arabien im Jemen geführte Militäroperation einschränken, insbesondere bereits geplante Geschäftsabschlüsse zum Waffenverkauf an Riad.

     

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    Tags:
    Öl, Saudi-Arabien, USA