15:47 28 Oktober 2020
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    Das Unternehmen „Ukrainische Donau-Reederei“ hat auf seiner offiziellen Webseite den Erhalt von 60 Frachtkähnen aus Österreich, gemäß einem Vertrag von 1989, mitgeteilt.

    Der Vertrag war damals noch von dem Staatskonstrukt „Sowkomflot“ unterzeichnet worden, dessen Verpflichtungen nach dem Zerfall der UdSSR die „Ukrainische Donau-Reederei“ übernahm. Bei der Bestellung wurde ein Vorschuss in Höhe von 15 Prozent vom Gesamtpreis aller Frachtkähne geleistet, aber wegen des kurz darauf ausgebrochenen Jugoslawienkrieges wurde die Realisierung des Vertrags immer wieder verschoben – insgesamt 27 Jahre.

    2015 einigte sich die Ukraine dann mit Österreich auf einen Schuldenabbau von 90 Prozent im Gegenzug für deren Begleichung bis zum 30. November 2016. Im November wurden die Restschulden beglichen, woraufhin am 13. Dezember die Übermittlung der Frachtkähne rechtskräftig wurde.

    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko vor dem Hintergrund einer Militärhubscharubers
    Pressedienst des ukrainischen Präsidenten
    Russland hatte 2015 zuvor eine Gerichtsverhandlung gegen die „Ukrainische Donau-Reederei“ gewonnen, die einen Gebäudekomplex und ein Grundstück der ehemaligen „Donau Seeschiffsreederei“ beanspruchte. Das Oberste Gericht Österreichs ordnete dann an, dass alle Immobilienobjekte der ehemaligen UdSSR Russland angehören.

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    Tags:
    Preis, Vertrag, Schiffe, UdSSR, Österreich, Ukraine