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05:31 21 Oktober 2019
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    Teil der Nord Stream-2 Pipeline

    Ukrainischer Gastransit gen Westen schrumpft – Nord-Stream-Transport wächst

    © Sputnik / Sergey Guneev
    Wirtschaft
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    Die Transitmenge des russischen Gases durch die Ukraine ist seit dem 22. Dezember um 19 Prozent zurückgegangen. Dies ist auf eine Erhöhung der Gaslieferungen durch die Nord-Stream-Pipeline bis zur deutschen Ostsee-Pipeline-Anbindungsleitung (OPAL) zurückzuführen, erklärte das ukrainische Gasversorgungsunternehmen Naftogaz.

    Das ukrainische Unternehmen teilte unter Berufung auf das europäische Betreiber-Netzwerk der Gastransportsysteme ENTSOG gleichzeitig mit, dass der russische Konzern Gazprom die Gaslieferungen durch die Nord-Stream-Pipeline wesentlich vergrößert hat.

    „Fast alle zusätzlichen Liefermengen sind durch die OPAL gepumpt worden. Der Gastransit durch die Ukraine ist wesentlich zurückgegangen, während sich die gesamte Tageslieferung von Gas nach Europa auf zwei Routen faktisch nicht verändert hat“, so Naftogaz.

    Nach vorliegenden Angaben sind die Gaslieferungen durch die Nord-Stream-Leitung bis zur OPAL um 41 Prozent gestiegen, während sich der Gastransport durch die Ukraine in die Slowakei um 19 Prozent verringerte.

    Dies stellt laut Naftogaz die Behauptung in Frage, dass der erweiterte Zugriff von Gazprom an die deutsche Gasleitung OPAL keine Verringerung der Gastransitmengen durch die Ukraine nach sich ziehen werde.

    Auf Beschluss der EU-Kommission wurden Ende Oktober die Zugangsbeschränkungen für Gazprom zur OPAL aufgehoben. Diese verbindet die Nord-Stream-Pipeline mit dem europäischen Erdgas-Fernleitungsnetz.

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    Tags:
    Gastransit, EU-Kommission, Naftogaz, Gazprom, Deutschland, Russland, Ukraine