07:17 21 November 2017
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    US-Investor Jim Rogers

    Die Zukunft liegt in Russland und Asien – US-Investor sieht optimistisch gen Osten

    © AFP 2017/ STR
    Wirtschaft
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    Der russische Markt wird zurzeit absolut unterschätzt, wie der US-amerikanische Milliardär und Investor Jim Rogers am Mittwoch im Interview mit dem TV-Sender CNBC sagte.

    Demnach besitzt Russland so immense Naturressourcen und geringe Staatsschulden, dass in das Land dringend mehr investiert werden müsse.

    „Trump will freundschaftliche Beziehungen zu Russland aufzubauen. Das ist eine riesige Wandlung. Sie werden sehen, dass auch die restliche Welt Sanktionen aufheben wird“, so Rogers.

    Von der Politik der neuen US-Administration würden ja auch Perspektiven des chinesischen Marktes abhängen.

    „Einige der von Trump ernannten Amtspersonen wissen, wie die Welt funktioniert“, ist der Geschäftsmann überzeugt. „Andererseits gibt es in seinem Team Menschen, die es für nötig halten, gegen China vorzugehen.“

    Im Allgemeinen schätzt Rogers die Entwicklungsaussichten des asiatischen Marktes für die kommenden zehn bis 20 Jahre optimistisch ein.

    „Wenn Sie die größten Gläubiger ansehen, so befinden die sich alle in Asien: Hongkong, Taiwan, Korea, Japan sogar Russland. Dort gibt es Aktiva, eine positive Demographie und Energie“, sagte er.

    Rubel
    © Sputnik/ Maxim Bogodvid
    Rogers, Ex-Partner des US-amerikanischen Financiers George Soros, hatte mehrere Jahrzehnte den russischen Markt pessimistisch bewertet. In letzter Zeit aber änderte er sein Urteil: Mittlerweile investiert Rogers aktiv in die russische Währung und Wertpapiere.   

    Rogers hält bereits Anteile der russischen Fluggesellschaft Aeroflot, der Moskauer Börse MOEX.MM sowie des Düngemittelhersteller FosAgro.

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    Tags:
    Investitionen, Markt, George Soros, Donald Trump, Jim Rogers, Japan, Koreanische Halbinsel, Taiwan, Hongkong, China, Russland, USA
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