03:41 16 Dezember 2019
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    „Billionen Dollar für Krieg verschwendet“: Alibaba-Gründer über US-Wirtschaftspolitik

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    Wirtschaft
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    Der Gründer des Internetkonzerns Alibaba und reichste Mann Chinas, Jack Ma, hat Wirtschafts- und Außenpolitik der USA auf dem Wirtschaftsforum in Davos heftig angegriffen.

    Demnach sollen die USA mehrere Billionen Dollar für ihre Kriegseinsätze ausgegeben haben, anstatt sie in nötige neue Infrastruktur zu investieren. Mehr als 14 Billionen US-Dollar habe Washington in den letzten 30 Jahren für 13 Militärkonflikte ausgegeben, so der Geschäftsmann.

    Der neu gewählten US-Präsidenten Donald Trump
    © AFP 2019 / Jewel Samad

    Während der letzten 20 Jahre höre er ständig von Silicon Valley und Wall Street, sagte er weiter. „Das Geld fließt an die Wall Street, und was passiert dann?“ Die Finanzkrise 2008 habe ihm zufolge „19,2 Billionen US-Dollar in den USA vernichtet“, so der chinesische Milliardär.

    Dadurch seien Millionen von Menschen arbeitslos geworden. Der Alibaba-Chef ist sicher: Hätte Washington das Geld nicht in Krieg, sondern in die Entwicklung der Infrastruktur investiert, würde die Situation ganz anders aussehen.

    Zuvor hatten der designierte US-Präsident Donald Trump und der chinesische Milliardär über eine Erweiterung der Alibaba Group auf dem US-Markt gesprochen, dabei soll eine Million neuer Arbeitsplätze entstehen.

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    Tags:
    Wirtschaft, Erweiterung, Arbeitsplätze, Politik, Wirtschaftsforum, Kritik, Davos-Forum, Jack Ma, Schweiz, Davos