02:00 01 April 2020
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    Die Prognosen des Direktors der Europa-Abteilung des Internationalen Währungsfonds (IWF), Poul Thomsen, über die Perspektiven der griechischen Wirtschaft haben die Regierung in Athen schockiert. Laut dem dänischen Wirtschaftswissenschaftler können die Griechen nicht früher als in 21 Jahren mit einer „hellen Wirtschaftszukunft“ rechnen.

    Thomsen erläuterte zuvor in Washington, man könne eine Rückkehr der Arbeitslosigkeit in Griechenland auf das Vorkrisen-Niveau nicht früher als im Jahr 2038 erwarten. Dabei betonte er, eine Verringerung der Arbeitslosigkeit auf ein Niveau von weniger als zehn Prozent werde in Italien zwölf Jahre betragen, in Portugal zehn Jahre, in Spanien sechs Jahre.

    In Griechenland lag die Arbeitslosigkeit 2010 bei 29 Prozent, was ein europäischer Antirekord war. Die staatliche Verschuldung Griechenlands in Bezug auf sein BIP erreichte 180 Prozent.

    Die Regierung in Athen kritisierte die Prognosen des IWF-Experten und betonte, Thomsen habe bereits mehrmals mit seinen Einschätzungen falsch gelegen.

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    Arbeitslosigkeit, Finanzkrise, IWPR, Griechenland