11:00 28 Oktober 2020
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    Normalisierung der russisch-türkischen Beziehungen (108)
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    Russische Landwirte befürchten wegen der künstlichen Exportreduktion von Getreide und Pflanzenöl durch die Türkei nun Verluste in Höhe von etwa 450 Millionen Euro. Dies berichtet die Zeitung „Kommersant“ unter Berufung auf mehrere Experten.

    Bis Ende Juni hätten die russischen Exporteure noch eine halbe bis zu einer Million Tonnen Getreide, 400.000 bis 700.000 Tonnen Mais, 100.000 bis 200.000 Tonnen Schrott und etwa 250.000 bis 350.000 Tonnen Pflanzenöl liefern können, sagte der Direktor des Analysezentrums „Sowekon“, Andrej Sisow, gegenüber „Kommersant“.

    Im Institut für Agrarmarkt berechnete man die künftigen Liefereinbußen beim Pflanzenöl auf 148 Millionen Euro, bei Getreide auf 81 Millionen Euro. Nach Sisows Hochrechnungen könnte der Gesamtverlust für russische Landwirte bis zu 450 Millionen Euro betragen.

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    Experten, Landwirte, Verluste, Embargo, Export, Türkei, Russland